Sprache für alle: Ein Genderstern im Coya-Universum

Ab 2020 kommuniziert Coya mit dem Genderstern. Damit garantieren wir, dass alle Geschlechter von unserem Produkt angesprochen werden.
Linda
12.2.2020

Wir schreiben das Jahr 2020. Das Jahr der Ratte und – bei Coya – das Jahr des Feinschliffs. Denn nachdem wir zwischen Herbst 2018 und Dezember 2019 vier Produkte ins Leben gerufen haben, möchten wir uns 2020 vermehrt mit unserer Identität als Marke beschäftigen. Im Laufe der Zeit haben wir gelernt, dass Entscheidungen wichtig, gleichzeitig aber nicht statisch sein müssen. Es kommt daher immer wieder vor, dass wir den Status quo auf seine Beständigkeit prüfen und schauen, ob er nach wie vor in unser Ziel einzahlt: Wir möchten eine agile, flexible und weltoffene Marke sein und als solche wahrgenommen werden. Wir meinen, dass wir es bisher ganz gut geschafft haben, komplexe Versicherungsthemen einfach und aufs Wesentliche reduziert zu erklären. Wir sind auch überzeugt davon, dass wir mit unserer Gemeinschaft auf Augenhöhe sprechen. Das ist uns ein ganz großes Anliegen.

"Wenn ich einen Text lese, der geschlechtsneutrale Sprache enthält, fühle ich mich einbezogen und bin auch eher bereit, mich auf den Inhalt einzulassen." (Lucia, Legal Counsel bei Coya)

Uns ist jedoch aufgefallen, dass wir, was gendergerechte Sprache betrifft, noch besser werden können. Das kommt nicht von ungefähr, da wir uns beim Aufbau unserer Produktwelt erst mal darauf konzentriert haben, funktionierende und flexible Versicherungen anzubieten. Nach zwei Jahren Umsetzungsphase besteht unsere Community heute bereits aus mehreren Tausend Individuen, die wir alle in unserer Sprache berücksichtigen möchten. Die einzig richtige Konsequenz ist, dass ab jetzt das Gendersternchen unsere Kommunikation bereichern wird. Daher, liebe Kund*innen, Leser*innen, Versicherungsnehmer*innen und Coya-Liebhaber*innen – wir machen Nägel mit Köpfen, beziehungsweise Wörter mit Sternchen. It’s happening, es passiert, es soll sich niemand (mehr) nicht angesprochen fühlen. Der Genderstern kommt.

"Ich finde, dass dies ein sehr wichtiges Thema ist. Mit diesem Vorstoß sind wir auf dem richtigen Weg, uns von der traditionellen Versicherungsbranche abzuheben. Sprache ist etwas, das sich konstant verändert und nicht statisch sein muss. (Anja, Legal Counsel bei Coya)

Wir wissen natürlich, dass dieser kleine Stern für den Schreib- und Lesefluss erst mal eine Umstellung und besonders in der Versicherungsbranche keine Selbstverständlichkeit ist. Aber genau darin sehen wir unseren Anspruch – wir möchten mit Coya kein weiterer Versicherer sein, sondern Versicherung neu definieren. Und dazu gehört auch – neben Digitalisierung, Flexibilität und Klimaschutz – keine sprachlichen Lücken zu hinterlassen. Für den oder die eine ist es “nur” Sprache, sind es nur Worte. Für uns ist es jedoch die direkteste, ehrlichste und transparenteste Art, mit euch zu kommunizieren.

"Ich unterstütze diese integrative Idee total, das ist ein großer Schritt nach vorn. Vor allem, weil wir uns so von der "alten Branche" abheben und eine Vorreiterfunktion übernehmen, der andere folgen können." (Melina, HR)


Beitragsbild und verwendete Bilder im Text: © Coya AG / Unsplash
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