Home Office: Unsere besten Tipps für produktives Arbeiten

Über lange Zeit zu Hause zu arbeiten, ist nicht leicht. Doch gemeinsam schaffen wir das mit diesen Tipps. Bleibt gesund und zu Hause!
Linda
19.3.2020

Der Mensch möchte eigentlich immer das haben, was er gerade nicht bekommen kann. Oder? Das ist ein ziemlich natürlicher Reiz, der an unserem Bedürfnis kitzelt, zu jeder Zeit das zu tun, wonach uns gerade ist. Momentan arbeiten viele Millionen Menschen weltweit von zu Hause. Und was bisher als eine bahnbrechende Errungenschaft für die Arbeitswelt gesehen wurde, ist plötzlich eine wahnsinnig große Herausforderung für unsere Psyche. COVID-19 erfordert ungewöhnliche Maßnahmen in einer sehr ungewöhnlichen Zeit.

Auch uns geht es so. Auch wir arbeiten alle von zu Hause aus, weil wir die Möglichkeit haben. Coya ist 100 % digital, an unserem Tagesgeschäft und dem Service, den wir euch bieten, wird sich nichts ändern. Was sich jedoch drastisch ändert, ist unser Alltag. Wir dürfen nicht mehr von zu Hause arbeiten, wir müssen, und sehen es als unsere unbedingte Verantwortung für die Gesellschaft, dass wir uns im Kollektiv daran halten. 

Wir wissen, dass es schwer ist. Aber nur dann, wenn wir gemeinsam auf eine bisher niemals infrage gestellte Freiheit verzichten, helfen wir der Gesellschaft und unterstützen jene, die an vorderster Front für unsere Gesundheit sorgen: Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen, Supermarktverkäufer*innen und viele weitere Tausend Menschen, die nicht zu Hause bleiben “können”, weil sie das System am Laufen halten.

Bleibt bitte zu Hause. Gemeinsam stehen wir das durch. Coya ist für euch da.

Vielen fällt die häusliche Isolation schwer. Auch uns. Familien verbringen plötzlich wieder den gesamten Tag in geschlossenen Räumen und müssen sich arrangieren; Singles erleben oft große Einsamkeit, da ihr lebendiges Sozialleben wegbricht. Was tun? Nun ja, wir müssen uns gegenseitig über sämtliche Kanäle unterstützen und lernen, die Digitalisierung für uns, nicht gegen uns zu nutzen. Das, was vor der Coronakrise oft bemängelt wurde, ist jetzt unser Freund: Chatten, stundenlanges Telefonieren, Videocalls, Instagram, Facebook – wir müssen miteinander in Kontakt bleiben, um nicht am Rad zu drehen.

Doch wie arbeitet man über so einen langen Zeitraum geregelt, produktiv und professionell von zu Hause? Wer schon mal in Unterwäsche an einer Telefonkonferenz teilgenommen hat, weiß, wovon wir reden. Unser Zuhause ist ab jetzt für Wochen auch unser Arbeitsplatz – trotz Kinderlärm, sich stapelnder Wäsche und vieler Stunden in nötiger Isolation. “Home Office” ist ein ganz essenzieller Teil der Eindämmung des Coronavirus’ und wird – wenn wir uns alle daran halten – zum Abflachen der Ansteckungskurve führen. Wir haben in unserem Coya-Team nachgefragt, welche Herausforderungen unsere Community sieht und mit welchen Tipps sie ihren Alltag im Heimbüro meistern.


In den Tag starten

Den Tag so starten, als würden wir ins Büro gehen. Mit dem Weckerklingeln aufstehen, duschen, Kaffeetrinken, frühstücken, Zähneputzen, anziehen. Ganz wichtig: anziehen. Wer den ganzen Tag in Jogginghose verbringt, kommt nicht in den Arbeitsmodus. Was am Wochenende erlaubt ist, sollte während der regulären Arbeitszeiten im Schrank bleiben. 

Arbeitsplatz einrichten

Sich ein Arbeitsumfeld in den eigenen vier Wänden einzurichten, ist das Beste, was man tun kann. Wer den Luxus eines eigenen Arbeitszimmers nicht hat, nutzt den Esstisch, den Küchentisch oder Wohnzimmertisch. Hauptsache Tisch, Stuhl und Laptop bilden eine Einheit. Wer die Möglichkeit hat, einen großen Bildschirm, eine Tastatur und eine Maus zu besorgen, sollte das tun – langes Arbeiten am Laptop ist nicht gesund für den Rücken und die Handgelenke.

Gemeinsam koexistieren

Eltern und Kinder am gleichen Ort? Jetzt wird Arbeiten zur Zerreißprobe. Doch auch hier gilt: Regeln aufsetzen und möglichst einhalten. Zeiten fürs Spielen und Zeiten fürs Arbeiten festlegen. Sich untereinander Stunden zum konzentrierten Arbeiten ermöglichen. Wir wissen, wie schwer das ist. Auch bei Coya arbeiten einige Eltern. Haltet durch und steht in engem Kontakt (Telefon, Chat) mit befreundeten Elternpaaren.

Arbeitszeiten einhalten

Wer vor Corona von 9:00 bis 18:00 Uhr gearbeitet hat, sollte das auch im Home Office tun. Routine ist der Schlüssel zur Eingewöhnung ins neue/alte Umfeld.

Videocalls nutzen

Stellt eure Kamera an, wenn ihr mit eurem Team kommuniziert und Meetings abhalten. So ist man quasi dazu “gezwungen”, sich morgens anzuziehen, und kann sich gegenseitig ins Gesicht schauen. Probleme lassen sich “face to face” besser lösen als ausschließlich am Telefon. Außerdem ist es wichtig, ab und zu anderen Gesichter als das eigene oder die seiner Liebsten zu sehen.

Viel bewegen

Steht einmal pro Stunde auf. Streckt euch, macht Übungen im Wohnzimmer, verfolgt ein Yoga-Tutorial und/oder geht auf den Balkon, wenn ihr einen habt. Frische Luft ist wichtig, Vitamin D auch. Damit wir alle einen klaren Kopf behalten, müssen wir unsere Körper beanspruchen.

Geplant essen

Die Nähe des Kühlschrank verleitet natürlich dazu, dass wir konstant snacken. Doch das machen wir auch nicht im Büro. Besser ist hier: morgens frühstücken, mittags essen und abends kochen. Routine, Routine, Routine ist – auch hier – sehr wichtig. Durch die mangelnde Bewegung ist es sowieso besser, wenn wir unseren Körper nicht zusätzlich belasten.

Keine Panik

Zum Schluss: Bleibt ruhig. Auch diese Zeit geht vorbei. Hamstert nicht, lasst euren Mitmenschen ausreichend Toilettenpapier und Nudeln im Supermarkt. Die Lieferketten sind aufrecht, wir werden nicht verhungern. Hört auf seriöse Quellen, stellt auch mal die Nachrichten ab, lest ein Buch und spielt Videospiele. Das Leben, so wie wir es kannten, steht still – doch es wird weitergehen. In beiden Zeiten – guten und schlechten – sind wir für euch da.

Euer Coya Team

Beitragsbild und verwendete Bilder im Text: Coya AG © / Unsplash
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