Menschen versichern und das Klima schützen

Ist Coya klimaneutral? Noch lange nicht! Aber wir tun täglich unser Bestes, um diesem Ziel näher zu kommen.
Linda
3.3.2020

Gibt man den Suchbegriff Erde auf Wikipedia ein, erscheint folgender Satz ganz oben: Sie ist Ursprungsort und Heimat aller bekannten Lebewesen. Ihr Durchmesser beträgt mehr als 12.700 Kilometer und ihr Alter etwa 4,6 Milliarden Jahre. Diese Größe muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen, um zu begreifen, dass dieser, unser Planet das Zuhause sämtlichen Lebens ist. Darunter Flora, Fauna und wir – die Menschen. 

Als Coya gegründet wurde, stand der Wunsch, Versicherung in ein neues Zeitalter zu katapultieren, natürlich im Fokus. Wir wollten alles entstauben, entzaubern und entzerren. Oder, kurz gesagt, vereinfachen. Das haben wir getan und das tun wir weiterhin jeden Tag: Wir entwickeln Versicherungsprodukte, die nah am Leben und nah an Bedürfnissen sind, die uns im Jahr 2019 vorantreiben. 

Doch neben dieser einen, sagen wir, produktbasierten Welt, richten wir unser Augenmerk auf eine noch eine ganz andere Welt innerhalb unseres Coya-Universums: die Welt um uns herum. Die, wie wir oben gelesen haben, Heimat aller uns bekannten Lebewesen ist. Diese möchten wir schützen – mitsamt ihren Menschen und ihrer Natur. Jetzt kann man sich natürlich fragen, wieso wir uns als Versicherer überhaupt Gedanken um die Natur und die Menschengemeinschaft machen. Wir haben darauf eine ganz simple Antwort: Weil Versicherung von Menschen für Menschen gemacht ist und wir nun mal (vorerst) nur diesen einen Planeten haben.

Unser Motivationstipp: groß denken, klein beginnen

Versicherungen, wie wir sie heute kennen, verfolgen einen ganz starken gemeinschaftlichen Ansatz, der durch Preispolitik und Konkurrenzdenken oft vergessen wird. Denn jeder Cent, der eingezahlt wird, kommt im Schadensfall dem großen Ganzen zugute. Oder anders gesagt: Wenn es uns schlecht geht, weil unser Zuhause aufgrund eines Sturms unter Wasser steht, zahlen wir als Versicherer den Schaden aus dem “großen Topf”. Für uns sind damit der soziale und der unternehmerische Gedanke hinter Coya nicht voneinander zu trennen.

Doch wie schützen wir die Umwelt bei Coya?

Wir können den Planeten nicht über Nacht vor einem großen Klimakollaps retten. Das wäre wie der Versuch, mit einer kleinen Schippe eine Sanddüne umsetzen zu wollen. Daher haben wir uns für die kleinen Schritte entschieden, die am Ende des Tages unseren Weg zum großen Ziel definieren. Unsere oberste Prämisse ist natürlich der Verzicht auf Papier innerhalb unseres Produkts – alle Coya-Versicherungen sind digital erhältlich. Wer Dokumente ausdrucken möchte, kann dies zu Hause mit dem persönlichen Drucker tun. Wir achten aber auch im Büro darauf, dass so wenig wie möglich mit Papier gearbeitet wird. Dieser USP definiert Coya an der Basis und bildet den Grundstein für nachhaltiges Denken, das sich durch sämtliche Bereiche unseres Alltags zieht. Zum Beispiel hier:

  • Wir trennen unseren Müll
  • Unsere Reinigungsfirma arbeitet mit nachhaltigen Materialien
  • Wir achten so gut es geht auf die Reduktion von Strom, durch Steckdosen mit Schaltern an unseren Tischen
  • Viele Mitglieder*innen unseres Team ernähren sich bereits vegetarisch oder vegan – wir bieten für sie und alle anderen Bioprodukte und pflanzliche Milch an
  • Ein Teil der Spende unseres diesjährigen No Claims Bonus ging an “Plant for the Planet”. Eine nachhaltige Organisation, die den Klimakollaps mit dem Pflanzen von einer Trilliarde Bäume stoppen möchte. Hier könnt ihr mehr darüber erfahren.

Und jetzt? Problem gelöst?

Schön wär’s. Der Weg zum klimaneutralen Unternehmen ist noch lang und wahrscheinlich auch recht steinig. Auch wir, besonders, weil wir so ein gemischtes Team sind, was Alter und Gewohnheiten angeht, müssen in vielen Belangen umlernen. Das beginnt bei der Aufmerksamkeit darauf, das Wasser nicht laufen zu lassen, während wir uns die Hände waschen, und endet irgendwo bei der Frage, ob man zu diesem einen Meeting wirklich nach New York fliegen muss – oder ob das nicht auf per Skype geht? Was wir jedoch garantieren können, ist, dass wir uns tagtäglich bemühen, ein kleines bisschen besser und ein großes bisschen netter zu unserer Umwelt zu werden.

Beitragsbild und verwendete Bilder im Text: Coya AG © / Unsplash
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