Drei menschliche Weihnachtsgeschichten

Drei Leute haben uns ihr größtes weihnachtliches Missgeschick verraten. Spoiler-Alarm: Wir würden zahlen!
Linda
19.12.2019

Küsschen links, Küsschen rechts, langes Umarmen, Small-Talk im Wohnzimmer, aufgeregt trippelnde Kinderfüße, ein aufgeregter Hund, ein leuchtender Baum, Rotwein und Kerzen soweit das Auge reicht: Die Feiertage sind eine Zeit der Besinnlichkeit, des Familiensinns und – so steht es doch überall – die schönste Zeit des Jahres. Weihnachten ist aber auch die Zeit der Einladungen und damit der ideale Nährboden aus Lebkuchen und einem Glas Eierlikör zu viel, um Dinge in den Wohnungen von Familie und Freunde unabsichtlich kaputtzumachen. Wir haben mit drei Leuten gesprochen, die uns ihr größtes weihnachtliches Missgeschick aus der Kategorie Privathaftpflicht verraten haben. Spoiler-Alarm: Coya würde in all diesen Fällen die Kosten übernehmen.

“Es war das erste Weihnachten, das ich bei der Familie meines Freundes verbracht habe. Ich war ziemlich nervös, da ich seine Eltern und seine vier Geschwister nicht kannte und für seine Familie der Heiligabend im wahrsten Sinne des Wortes heilig war. In meiner Familie haben wir in Jeans und Pullover vor dem Fernseher gesessen, lustige Filme geschaut und Bockwurst gegessen – aber bei denen: wow! Ein riesiger Baum, Feuer im Kamin, Gans, Kristallgläser – die volle Nummer. Da ich vor lauter Nervosität nicht viel essen konnte, war ich schon nach zwei Gläsern Rotwein ziemlich angetrunken und musste mit meinen Pumps zwischen Nichten, Neffen und Geschenken balancieren. Und dann passierte das, was passieren musste: Ich knickte um, suchte Halt im Raum, hielt mich an einem Ast der Weihnachtsbaums fest, der anfing zu kippen und mit der Spitze im Kamin landete. Ich schrie, die Kinder schrien, die Mutter meines Freundes schrie und versuchte, die Tanne mit der Bratensoße zu löschen, die sie gerade zum Tisch brachte. Ein absolutes Desaster, das mit einem verkohlten Baum und Brandspuren im Perserteppich endete. Ein Happy End gibt es jedoch: Wir sind – nach vier Jahren – immer noch zusammen, obwohl mir seine Mutter bis heute nicht wirklich verziehen hat.” (Anna, 31, Köln)

Schneedeckte Straße am Abend mit umgekipptem Weihnachtsbaum

“Oh man, Weihnachten 2015: Ich war während der Semesterferien zu Besuch in meiner Heimatstadt und bin nach dem großen Familienessen zu einem Kumpel gefahren. Seine Eltern waren zum Nachtisch bei den Nachbarn – eine Tradition im Mietshaus, fragt mich nicht – und wir hatten das Haus für uns alleine. Aus vier Leuten wurden schnell zehn und die Stimmung wurde super schnell albern, obwohl wir kaum etwas getrunken hatten. Ich fand im Zimmer seiner kleinen Schwester ein “Twister-Spiel”, das wir alle seit 100 Jahren nicht mehr gespielt hatten. Daher hieß es: Schuhe aus, linker Fuß auf blau, rechte Hand auf rot, und so weiter. Ich möchte keine unanständigen Details verraten, aber ich kann so viel sagen, dass einige Leute keine Oberteile mehr anhatten und mein Fuß plötzlich den gigantischen Flachbildfernseher knutschte. Das kippte rücklings von der Konsole und war hinüber. Was ich auch noch verraten kann, ist, dass wir fünf Minuten später alle gehen mussten.” (Raoul, 27, Münster)

“24. Dezember vor genau einem Jahr. Nach jahrelangem WG-Leben bin ich wenige Monate vor Weihnachten in meine erste eigene Wohnung gezogen und wollte erstmals das Weihnachtsessen bei mir ausrichten. Meine Eltern, meine Schwester und ihr Freund. Mega. Ich stand den ganzen Tag in der Küche, putzte alles auf Hochglanz und packte die allerletzten Dinge aus einer Kiste, um die ich lange einen Bogen machte. Sie war voller Erinnerungen und kleiner Erbstücke meiner Großmutter, darunter ein wunderschöner kleiner Wandspiegel mit einem Rahmen aus Kristallornamenten. Ziemlich edel, super für Weihnachten. Ich hing ihn an die Wand gegenüber des Esstischs, damit meine Mutter ihn bewundern und sich freuen würde, dass ihre Tochter eben doch einen Sinn für Familie hat. Long story short: Der Freund meiner Schwester brachte Champagner mit, sodass wir auf mein neues Zuhause und Weihnachten anstoßen konnten. Beim Öffnen knallte der Korken wie eine Rakete gegen den Spiegel, der von der Wand fiel und in unzählige Teile zersprang. Niemand sagte ein Wort und ich fing an zu heulen wie ein Schlosshund. Er hat mir drei Stunden nicht in die Augen geschaut und selbst dann nicht gelacht, als mein Vater Loriot imitierte. Heute sind er und meine Schwester verheiratet – ich durfte sogar eine Rede auf der Hochzeit halten und sagte, dass ich ihm zwar keine Spiegel, aber meine Schwester anvertraue.” (Leonie, 29, Heidelberg)

Kommt dir eine der Geschichten bekannt vor? Man muss kein geborener Tollpatsch sein, Dinge kaputtzumachen. An Weihnachten klingen die Glocken nie süßer, aber unter uns: Das heißt noch lange nicht, dass wir nicht auch in dieser Zeit etwas vergeigen. Wir möchten sichergehen, dass du das Fest, das neue Jahr und alle Einladungen während der freien Tage stressfrei genießen kannst – schau dir dazu doch unsere Produkte, besonders unsere Coya Privathaftpflicht hier an. Mit wenigen Klicks und in wenigen Minuten bist du schon ab 4,29 €/Monat versichert.

Beitragsbild und verwendete Bilder im Text: Coya AG ©/Unsplash
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