Die Vorteile eines Elektrobikes im Überblick

Welche Elektrobikes gibt es? Was macht die Räder so beliebt? Hier findest du alles, was du über E-Bikes wissen musst.

Ob mit Unterstützung den herausfordernden Anstieg bei der Mountainbike-Strecke meistern, entspannte Wochenend-Touren mit Freund*innen unternehmen oder unverschwitzt trotz 15 Kilometer Arbeitsweg im Büro ankommen - es gibt unzählige Anwendungsfälle, in denen immer mehr Radfahrer*innen auf ein Elektrofahrrad zurückgreifen. Kein Wunder, schließlich findest du jeden gängigen Fahrradtyp inzwischen auch als E-Bike - also für jeden Bedarf das passende Elektrofahrrad. Doch welche Vorteile bringen die Räder mit Antrieb mit sich? Und worauf solltest du achten, wenn du selbst überlegst, dir eines zuzulegen? 

E-Bike im Überblick: Die wichtigsten Infos vorab

Der Antrieb ist das Herzstück des E-Bikes, ihn gibt es in drei Varianten. Ein Vorderrad-Antrieb ist die kostengünstigste Variante, mit der sich auch normale Fahrräder fast immer nachrüsten lassen. Für das Fahrgefühl ist sie allerdings nicht optimal. Wer sportlich im Gelände, bei Nässe und Co. unterwegs ist, wird vor allem Fahrräder mit Hinterrad-Antrieb finden. Direkt im Rahmen verbaute Mittelmotoren liefern das stabilste Laufverhalten und damit ein sehr angenehmes Fahrgefühl. 

Beschäftigst du dich mit E-Bikes, wirst du immer wieder auf die Bezeichnung Pedelec stoßen. So unterscheiden sich die Räder:

  • Beim Pedelec wird rein die Tretbewegung elektrisch unterstützt, dieser Zusatzantrieb schaltet sich bei über 25 km/h ab. Das Pedelec gilt als Fahrrad, darf auf Radwegen fahren und hat keine Helmpflicht - zu empfehlen ist ein Helm aber aufgrund der Geschwindigkeit auf jeden Fall.
  • Das echte E-Bike hat einen Griff zum Gasgeben und kann damit auch ohne Treten bewegt werden, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 20 km/h. Es gilt rechtlich als Leichtmofa, braucht damit eine Betriebserlaubnis und ist versicherungspflichtig. 
  • Das S-Pedelec unterstützt ebenfalls nur beim Treten, schafft allerdings Geschwindigkeiten bis 45 km/h. Es braucht ebenfalls eine Betriebserlaubnis, ist versicherungspflichtig und erfordert eine Fahrerlaubnis der Klasse M. Mit einem S-Pedelec darfst du zudem nicht mehr auf normalen Radwegen fahren und bist verpflichtet, einen Helm zu tragen. 

Die Vorteile von Elektrofahrrädern im Vergleich zu Fahrrädern und Autos

Inwiefern sich ein E-Bike für dich lohnt, hängt natürlich immer davon ab, wie oft du es verwendest. Im Vergleich zu einem normalen Rad sind die größten Vorteile folgende:

  • Es ist weniger anstrengend! Du schaffst mit weniger Muskelkraft gute Geschwindigkeiten, das sorgt für viel Fahrspaß.
  • Der Antrieb passt sich an deine Bedürfnisse an. Du kannst dich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit per Antrieb unterstützen lassen, um nicht völlig ausgepowert im Büro anzukommen, und den Rückweg ohne elektrische Unterstützung fahren. So forderst du dich individuell je nach deinem Fitnesslevel.
  • Ein E-Bike motiviert zum Fahren. Schließlich weißt du, dass du auch lange Strecken oder herausfordernde Steigungen gut meistern kannst.
  • Du wirst nicht mehr abgehängt. Gerade in der Gruppe erhöht ein E-Bike den Fahrspaß, denn auch wenn du nicht ganz so viel Ausdauer hast wie erfahrene Radfahrer*innen in deinem Freundeskreis, kannst du trotzdem gut mithalten und bist bei längeren Touren ab sofort mit von der Partie. 

Überlegst du, dir ein E-Bike als Alternative zum Auto zu kaufen, kommen natürlich noch ganz andere Vorteile dazu. Die größten Benefits sind:

  • Du bist klimafreundlich unterwegs. Im Vergleich zum Auto ist der Motor des Elektrofahrrad umweltfreundlicher und stößt keine Emissionen aus.
  • Du stehst nicht im Stau. Schließlich kannst du mit E-Bike und Pedelec auf Radwegen fahren und kommst ruckzuck von A nach B, insbesondere in Fahrrad-Citys. 
  • Du tust etwas für deine Gesundheit. Denn selbst, wenn du dich beim Radfahren vom Antrieb unterstützen lässt, bist du viel mehr in Bewegung als beim Autofahren. 
  • Du sparst Geld. Im Vergleich zu einem normalen Rad ist ein E-Bike natürlich ganz schön teuer. Willst du es aber wirklich als Alternative für ein Auto, kommst du mit dem motorisierten Fahrrad deutlich günstiger weg. 

Tipps für die Kaufentscheidung deines Elektrofahrrads

Keine Frage, ein eigenes E-Bike ist schon eine Investition. Die günstigsten Modelle bekommst du inzwischen zwar bereits ab rund 1.700 €, aber bei Marken-E-Bikes landest du schnell im Bereich von 3.000 bis 4.000 €. Umso wichtiger, dass du dich für ein Rad entscheidest, das wirklich zu dir passt. Unsere Empfehlung ist deshalb, ein Elektrofahrrad vor Ort beim Fahrradhändler zu kaufen - besonders, wenn es um dein erstes E-Bike geht. Hier kannst du die unterschiedlichsten Modelle probefahren und dich ausgiebig beraten lassen. Auch E-Bike-Tests können ein guter Anhaltspunkt sein, um dir erstmal einen Überblick über verschiedene Hersteller und deren Bewertungen zu verschaffen. Verlass dich aber nicht allein auf ein Testergebnis - schließlich ist jede*r Fahrradfahrer*in verschieden, und deshalb passt auch nicht pauschal jedes E-Bike zu dir. 

Du bist noch unsicher und möchtest dich noch nicht an ein E-Bike binden? Dann teste die motorisierten Räder doch einfach, indem du dir ein Elektrofahrrad mietest. In diesem Beitrag findest du verschiedene Anbieter, die E-Bikes im Sortiment haben und die entweder tageweise für Urlaube oder auch monatsweise im Abo-Modell gemietet werden können. 

Interessant? Dann teile den Artikel.

Coyas Fahrradversicherung

Weil’s nicht nur irgendein, sondern dein Fahrrad ist, bieten wir dir Schutz bei Diebstahl oder Raub – weltweit. Hol dir das Vollkasko Add-On für noch mehr Schutz (z. B. bei Vandalismus oder Verschleiß).

Mehr erfahren

Weitere Artikel