6 Tipps für einen ganz entspannten Umzug

Ein Umzug ist ganz schön aufregend, doch gut geplant verläuft er ganz entspannt. Lies hier, worauf du achten solltest.

Der Mietvertrag ist unterschrieben, der Termin für die Schlüsselübergabe steht – muss nur noch der Umzug organisiert werden. Mit diesen Tipps gelingt er!

Dein Umzug steht bevor - so packst du ihn locker!

Du hast deine neue Wohnung gefunden und sammelst in deinem Kopf wahrscheinlich schon jede Menge Einrichtungsideen – doch bevor es damit losgehen kann, steht erstmal dein Umzug an. Für die meisten Menschen ist so ein Umzugstag ganz schön aufregend und mitunter auch ziemlich stressig. Muss er aber eigentlich gar nicht sein. Denn wenn du weißt, was es für den Umzug zu beachten gilt und welche Dinge du wann organisieren solltest, dann kann (fast) nichts mehr schiefgehen.

Tipp 1: Ausreichend Unterstützung für deinen Umzug finden

Klar, so ein Umzug macht sich nicht von allein - kümmere dich deshalb zuerst um deine Umzugshelfer*innen, damit diese sich den Tag freihalten können. Wie viele helfende Hände du brauchst, ist immer abhängig von deiner Wohnungssituation. Ziehst du nur mit ein paar Kisten aus deinem alten WG-Zimmer in eine möblierte Single-Wohnung, kommst du mit zwei Freund*innen aus. Soll allerdings die gesamte Einrichtung deiner Drei-Zimmer-Wohnung inklusive Schwergewichten wie Waschmaschine und Kühlschrank in die neuen vier Wände, dann kannst du gut und gerne fünf bis sechs Umzugshelfer*innen mobilisieren. 

Möchtest du dir die Organisation des Umzugs sparen, kannst du natürlich auch ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragen. Auch hier gilt: Frag das Unternehmen deiner Wahl so früh wie möglich an. 

Nicht vergessen: Machst du deinen Umzug mit Freund*innen, denk an ausreichend Getränke und ein paar Snacks als Stärkung – oder bestell nach dem Umzug einfach ein paar große Pizzen für alle.

Tipp 2: Rechtzeitig klären, wer sich um eine*n Nachmieter*in kümmert

Ebenfalls zeitnah nach deinem Entschluss zum Ausziehen solltest du klären, wer sich um eine*n Nachmieter*in kümmert. Möchtest du deine Wohnung schon vor Ablauf der regulären Kündigungsfrist verlassen und nicht doppelt Miete zahlen, dann liegt die Suche nach Interessierten sowie die Organisation von Besichtigungsterminen häufig bei dir. Die Kündigungsfrist findest du im Mietvertrag, meist beläuft diese sich auf drei Monate. Ziehst du nach deiner Kündigungsfrist aus, dann liegt die Nachmieter*innen-Suche bei deinem*r Vermieter*in. 

Tipp 3: Halteverbot für den Umzugstag mindestens 14 Tage im Voraus beantragen

Damit Transporter oder LKW beim Umzug möglichst direkt vor der neuen Wohnung parken können, kannst du bei der Stadt eine vorübergehende Halteverbotszone beantragen. Du solltest mindestens 14 Tage für die Beantragung rechnen - ein bisschen zusätzlicher Puffer schadet in keinem Fall. Das Halteverbotsschild selbst muss dann drei Tage vor dem Umzug aufgestellt sein. Übrigens: Machst du deinen Umzug mit einem Umzugsunternehmen, kannst du auch diese Aufgabe in die Hände der Profis geben.

Tipp 4: Umzugskisten richtig packen und beschriften

Als Faustregel für die richtige Anzahl der Umzugskartons wird mit einem Karton pro Quadratmeter gerechnet. Für ein WG-Zimmer kannst du mit etwa 10-15 Kartons rechnen, für eine Singlewohnung mit ein bis zwei Zimmern mit rund 30 Kartons. Besorge aber lieber ein paar Kartons zu viel als zu wenig, so sparst du dir im Zweifel den Last-Minute-Weg zum Baumarkt. Bepacke deine Kartons außerdem nicht zu schwer und überprüfe, ob du sie selbst tragen könntest. Denn: Was du nicht schaffst, schafft vielleicht ein*e andere*r – aber du willst ja nicht, dass der Umzug zum Power-Workout wird.

Die Zuordnung in der neuen Wohnung klappt am besten, wenn du die Kisten nicht nur mit ihrem Inhalt, sondern mit dem Raum beschriftest, in den sie später kommen sollen. Ziehst du in eine Wohnung mit mehreren Zimmern, schreibst du am besten auch hier mit Notizzetteln an die Türen, welcher Raum Schlaf-, Wohn-, Kinderzimmer oder Büro wird.

Tipp 5: Hausratversicherung für die neue Wohnung abschließen

Damit deine Lieblingsstücke auch in deinem neuen Zuhause gut versichert sind, kannst du ein paar Tage vor dem Umzug deine Hausratversicherung auf die neue Wohnung ummelden oder eine neue Versicherung abschließen. Übrigens: Auch eine Privathaftpflichtversicherung ist immer sinnvoll, auch bei Umzügen. Denn so gut deine Umzugsplanung auch ist - gegen einen Kratzer im gemieteten Transporter oder gegen die Sackkarre deines Kumpels, die deine Waschmaschine nicht überlebt hat, gibt’s keine Garantie. Mit einer Versicherung ist sowas allerdings kein Problem!

Tipp 6: Die alte Wohnung ordentlich übergeben

Mit weißen Wänden und besenrein müssen die meisten Wohnungen, wenn nicht anders vereinbart, übergeben werden. Idealerweise planst du nach deinem Auszug noch ein, zwei Tage Zeit ein, um deine alte Wohnung zu streichen und Ordnung zu schaffen. Übernimmt dein*e Nachmieter*in beispielsweise deine Wandfarben, kannst du den Grundputz aber auch schon vor dem Umzug regeln und nach dem Ausräumen einfach nochmal schnell durch die Wohnung kehren - Stichwort besenrein. 

Fazit: Mit guter Planung ist der Umzug schon halb gemeistert

Wie du siehst, gibt es bei einem Umzug einige Dinge zu bedenken. Aber mit einem guten Plan lässt sich all das unkompliziert meistern. Mach dir also einfach rechtzeitig eine Liste mit deinen To-dos und bis wann du diese erledigt haben musst. Dann kannst du dich auf einen gut organisierten und entspannten Umzug freuen. Und wenn du einen Umzug mit Kind, Hund oder deinem Profi-Flügel planst, dann findest du in unserem Artikel “Umzug unter erschwerten Bedingungen” hilfreiche Tipps. 

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