Australian Shepherd Kopf

7 Fakten über den Australian Shepherd

Der Australian Shepherd ist mit seinen oft zweifarbigen Augen, dem braun, rot bis schwarz geflecktem Fell und seinem Hütehundcharakter unverwechselbar. Doch was weißt du alles über deinen Aussie?

Australien Shepherd

Der Australian Shepherd ist mit seinen oft zweifarbigen Augen, dem braun, rot bis schwarz geflecktem Fell und seinem Hütehundcharakter unverwechselbar. Doch was weißt du alles über deinen Aussie? Woher kommt seine Rasse ursprünglich? Welche Erziehung braucht ein Australian Shepherd, um sich bei dir zuhause wohl zu fühlen?  Wenn du dir überlegst, einen solchen Hund anzuschaffen, dann kommen hier die wichtigsten Fakten über diesen aktiven Vierbeiner:

1. Die Abstammung des Aussies

Der Australian Shepherd erhielt seinen Namen wahrscheinlich von Australischen Einwanderern, die ihn im 19.Jahrhundert mit nach Amerika brachten. Er sollte dort ihre Merinoschafe hüten. Als Schäfer (Engl.: Shepherd) tat der Aussie einen so guten Dienst, dass er schnell an Beliebtheit gewann. Die Farmer züchteten ihn zur Bewachung der Höfe und zur ihrer Herden. 

Das erste Mal taucht der Australian Shepherd 1957 in einem Zuchtbuch auf. Erst ab den 70er Jahren setzten sich jedoch feste Rassestandards durch. Seit 1996 gilt der Aussie dank Zertifikat der FCI (Fédéderation Cynologique Internationale) als eigene Hunderasse. Er fällt unter die „Hüte- und Treibhunde“ und wird außerdem unter den Schäferhunden in der Sektion 1 geführt.

FCI Australian Shepherd Anatomy

2. Die Zucht des Australian Shepherd

Der Australian Shepherd gilt als Modehund – doch dafür kann er nichts. Es ist die Verantwortung der Halter*innen sich gut zu informieren, ehe sie sich einen solchen Vierbeiner kaufen. Für die Zucht werden einerseits noch immer die Hütequalitäten des Shepherds in der sogenannten „Arbeitslinie“ dieser Rasse bestärkt, andererseits bieten viele Züchter eine ruhigere Linie des Aussies an. Diese Hunde eignen sich als verspielte Begleiter für Familien. Dennoch sollest du ihr Temperament nicht unterschätzen. 

Eine unbeliebte Wahrheit ist, dass durch unkontrollierte Zucht typische Erkrankungen des Aussies verstärkt wurden. Informiere dich daher immer besonders gut, wo du deinen Welpen kaufst. Ein seriöser Züchter verkauft nur gesunde Tiere. 

Typische Erbkrankheiten des Aussies

  • Epilepsie
  • Augenkrankheiten wie PRA oder Katarakt
  • Gelenkprobleme 
  • Zahn- und Gebissfehler
  • MDR1-Defekt (Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten)

3. Der Charakter des Australian Shepherd

Im Australian Shepherd steckt noch immer der ehemalige Hütehund. Diese Eigenschaften machen den quirligen Vierbeiner aus:

Intelligenz

Unterschätze nie einen Australian Shepherd. Wenn du ihn nicht erziehst, erzieht er wahrscheinlich gerade dich. Diese Rasse ist sehr klug und mag es, mit Lernspielen beschäftigt zu werden.

Ausdauer

Früher ist der Aussie stundenlang seinen Schafen nachgerannt. Deshalb ist er noch heute sehr ausdauernd und braucht die Bewegung.

Temperament

Das Rudel muss zusammengehalten werden und diese Aufgabe, treibt den wachsamen Australian Shepherd an. Er kann stundenlang unbändig herumrennen.

Arbeitspathos

Faulheit kennen Hütehunde nicht. Der Aussie möchte eine sinnvolle Beschäftigung. Als ehemaliger Arbeitshund ist er es gewohnt, Aufgaben zu erfüllen. Hat er keine, langweilt er sich schnell. Kommandos, Kunststücke und Laufspiele liebt er dagegen.

Freundlichkeit

Zwar beschützt der Aussie seine Herde manchmal ein klein wenig zu intensiv, doch bei guter Erziehung ist er sehr umgänglich und stellt sich auch auf neue „Eindringlinge“ ein. Mit Kindern und anderen Tieren kommt er ebenfalls gut zurecht. Im Sinne seines Hüterdaseins ist er noch immer der beste Beobachter jedes Gartentors. 


4. Aussehen des Australian Shepherds

Die Australian Shepherd-Hündin wird bis zu 53 cm hoch, der Rüde sogar 58 cm. Beide erreichen ein Gewicht von maximal 22kg. Besonders häufig hörst du als Hundehalter*in wahrscheinlich einen Kommentar zu den verschiedenfarbigen Augen, die diese Rasse haben kann. Meist mischen sich hier bernsteinfarbene Töne mit braunen und blauen. 

Die Fellzeichnung der Aussies kann ganz unterschiedlich ausfallen: Meist eine Mischung aus Schwarz, Rot, Blue-Merle und Red-Merle. Die Schwarzen, Braunen und Kupferfarbenen Flecken machen jedes Tier individuell. Eine dichte Unterwolle und das glatt anliegende Haar sorgen für ein sehr wetterbeständiges Fell. 

Der Körperbau des Aussies weist bereits auf seine Sportlichkeit hin: Er ist kräftig und beweglich. Diese muskulöse Rasse ist begabt für zahlreiche Hundesportarten. Die aufmerksamen, dreieckigen Ohren sind ebenfalls charakteristisch. Als Halter*in kennst du bestimmt Situationen, in denen er diese leicht seitlich kippt, um besonders gut zu lauschen

5. Das richtige Futter für einen Aussie

Für Australian Shepherds gilt das Gleiche wie für die gesunde Ernährung aller Hunde. Zusätzlich solltest du bedenken, dass diese Rasse sich viel bewegt und ihr Nährstoffbedarf dementsprechend hoch ist. Dies lässt sich jedoch nur individuell je nach Tier exakt bestimmen. Aussies neigen nicht zu Übergewicht und erreichen als fitte, lauffreudige Hunde das ruhigere Seniorenalter, solange du auf ihr Grundbedürfnis der Bewegungsfreudigkeit achtest.

6. Die Haltung eines Australian Shepherds

Wenn du dir einen Aussie kaufst, dann solltest du einige grundsätzliche Haltungstipps berücksichtigen:

DO´s

Jede Menge Auslauf

Radtouren, Spaziergänge, ein Ausflug zum See – Aussies lieben jedes Fitnessprogramm.

Training für Körper und Geist

Agility-Training, Ballholen oder Dogdance, alles in Sachen Hundesport ist erlaubt. Immer neue Tricks sollten eine Selbstverständlichkeit bei der Aussie-Erziehung sein.

Gute Sozialisierung

Du solltest Wert darauf legen, deinen Aussie früh mit anderen Tieren und Menschen in Kontakt zu bringen.

Konsequente Erziehung

Dank seiner Intelligenz durchschaut ein Australian Shepherd, wenn du es nicht ernst meinst. Seine Erziehung braucht klare Ansagen.

Eine offizielle Tätigkeit

Selbst, wenn du kein Tier der Arbeitslinie zu Hause hast, liebt diese Rasse es, Aufgaben zu erfüllen: Tiere hüten, Menschen finden, etwas bewachen – das ist voll das Ding des Aussies.

Zeit nehmen

Der Aussie benötigt sehr viel Beschäftigung und kann nicht nebenher existieren. Du solltest dir darüber klar sein.


DONT´S

Rumliegen und nichts tun

Höchstens zum Ausruhen nach einer Anstrengung. Aussies ist Gemütlichkeit meist zu langweilig.

Sich selbst zum Schutzobjekt machen

Hat der Aussie nichts zu tun, dann bewacht er gerne ausgiebig sein Herrchen/Frauchen. Das führt dazu, dass er aggressiv wird und niemanden mehr an dich heranlässt.

Unsensibler Ton

Aufgrund ihrer Intelligenz spürt diese Rasse besonders intensiv, wenn du unfreundlich mit ihr sprichst. Bestärke also das Verhalten des Aussies immer mit Freundlichkeit, lieben Gesten und bleibe dennoch klar in deinen Ansagen. 


7. Die Pflege eines Aussies

Der Australian Shepherd ist für seine Schönheit bekannt. Um diese zu pflegen solltest du standardmäßig einmal pro Woche seine Pfoten, Krallen, Zähne und Ohren kontrollieren. Außerdem gehört die tägliche Fellpflege zur Routine: Das Ausbürsten von losen Haaren und Verfilzungen sowie das Entfernen von Schmutz. Dann wird dein Vierbeiner jedes Gegenüber mit seinem Aussehen in den Bann ziehen – sein freundliches Wesen tut den Rest.

Mit dem Aussie durch Dick und Dünn

Jede Hunderasse hat ihre eigenen Herausforderungen. Der Australian Shepherds nimmt gerne mal den einen oder anderen Gegenstand auseinander, weil er ihn näher untersuchen muss. Handelt es sich dabei nicht um dein Eigentum – umso schlimmer. Eine Hundehaftpflichtversicherung wie die von Coya unterstützt dich in dieser Situation. Schau dir am besten noch vor dem Kauf eines Aussies an, welche Klauseln du brauchst, um dich mit deinem künftigen Hütehund rundum sicher zu fühlen.

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