Welpe auf einem Kissen

10 Tipps für die ersten Tage mit deinem neuen Hund

Die erste Nacht mit deinem Welpen ist besonders aufregend. Was musst du beachten, wenn du deinen Hund abholst? Die besten Tipps zur Eingewöhnung:

Die erste Nacht mit deinem Welpen, die ersten Stunden alleine mit einem ausgewachsenen Tierheimhund und sogar die ersten Minuten des gegenseitigen Beschnupperns sind aufregend. Wenn es noch dazu das erste Mal ist, dass du einen Hund zu dir nach Hause bringst, hast du sicher viele Fragen: Wie lange schlafen Welpen überhaupt? Was musst du beachten, wenn du deinen Hund abholst? Und auf welche kleinen und größeren Katastrophen solltest du dich einstellen? Lies hier zehn Tipps für die ersten Tage und die erste Nacht mit deinem neuen Hund:

10 Tipps für die Anfangszeit mit deinem Hund 

Du hast alle Vorbereitungen für deinen neuen Mitbewohner getroffen.  Die Nervosität steigt, denn bald tapsen vier Pfoten mehr durch dein Zuhause. Wenn du dir einen Welpen anschaffst, sind die ersten Tage besonders aufregend. Aber auch ältere Hunde müssen sich erst einmal an ihre neues Heim gewöhnen. Was passiert, wenn du die Welpen abgeholt hast? Hier 10 Tipps für die ersten Nächte und Tage mit deinem Vierbeiner:

1. Tipp: Plane die Heimreise im Voraus!

Das Abholen vom Züchter oder aus dem Tierheim ist für den Hund besonders anstrengend. Er spürt, deine Nervosität, oft kommt ein emotionaler Abschied von seinem bisherigen Halter hinzu. Deshalb ist es besonders wichtig, dass du dich ganz auf deinen neuen Hund konzentrieren kannst. Im Idealfall hast du jemanden dabei, der z.B. das Auto fährt. Öffentliche Verkehrsmittel sind für die Fahrt nur bedingt geeignet, da sie für zusätzliche Aufregung und Ablenkung sorgen. 

Nachdem du alle wichtigen Dokumente (z.B. den Heimtierausweis) vom Verkäufer des Hundes erhalten hast, kann die Fahrt losgehen. Dauert sie länger, solltest du Pausen einplanen, damit dein neuer Mitbewohner sich erleichtern kann. Oft kommt es durch die Aufregung, gerade bei Welpen, zu Missgeschicken. Deshalb solltest du auf der ersten gemeinsamen Autofahrt immer Putzlappen oder Handtücher bereithalten.

2. Tipp: Nimm dir viel Zeit!

Zeit ist der wichtigste Faktor, wenn du einen neuen Hund nach Hause holst. Vielleicht kannst du dir für die ersten Tage Urlaub nehmen. So kannst du dich ganz auf das Tier konzentrieren. Manche Hunde reagieren ängstlich auf die neue Umgebung oder bellen außergewöhnlich viel. Hier hilft Ablenkung oder ein Lob im richtigen Moment. 

Es sollte klar sein, dass du die wichtigste Bezugsperson für deinen Hund bist. Daher sind Besucher am Anfang noch nicht willkommen. Die ersten Stunden und Tage sollten sich ganz um euch zwei und die weiteren Mitbewohner drehen.

3. Tipp: Stell das Futter erst nach einigen Tagen um!

Ein voller Magen und Nervosität passen nicht gut zusammen. Daher gilt: Gib deinem neuen Vierbeiner anfangs genügend zu trinken, aber warte einige Stunden bis zur ersten Fütterung. Wenn du dir einen Hund nach Hause holst, bekommt er zunächst das Futter des Züchters. Eine Umstellung ist immer mit Stress verbunden, daher warte am besten einige Tage, ehe du deinen Vierbeiner auf das Futter deiner Wahl umstellst.

4. Tipp: Erziehe deinen neuen Mitbewohner von Beginn an!

Geduld und Konsequenz sind die Zauberworte bei der Hundeerziehung. Versuche, deinen neuen Mitbewohner von Anfang an liebevoll, aber bestimmt an die Regeln in deinem Zuhause zu gewöhnen. Du willst nicht, dass dein Hund mit im Bett schläft? Dann sollte er dies von Anfang an nicht dürfen. Beobachte den Vierbeiner genau, so kannst du lernen, wie er sich verhält und darauf eingehen – gerade bei den zwei großen Erziehungsfragen:

Stubenreinheit

Wenn du vom Züchter einen Welpen abholst, ist er wahrscheinlich noch nicht stubenrein. Der Hund lernt dies, indem du ihn an regelmäßige Gänge vor die Tür gewöhnst und ihn überschwänglich lobst, wenn er sein Geschäft dort verrichtet. Am Anfang werden aber Missgeschicke in der Wohnung nicht ausbleiben.  Wenn du merkst, dass dein Vierbeiner unruhig wird, wenn er gegessen hat oder nach dem Schlafen, solltest du ihm grundsätzlich die Möglichkeit geben, seine Blase zu entleeren. Bestimmte Tabuzonen und Orte, an denen er dies tun darf, kannst du ihm antrainieren durch Belohnungen und Lob.

Kommandos und Tricks

Die Anfangszeit im neuen Heim ist aufregend genug, dein Vierbeiner hat deshalb nicht viele Kapazitäten, um neue Kommandos und Tricks zu lernen. Konzentriere dich auf ein oder zwei wichtige Kommandos. Ältere Hunde sind meist schon erzogen und müssen eher eine konsequente Einhaltung der Regeln lernen.

5. Schaffe einen Rückzugsort für die erste Nacht!

Wahrscheinlich hast du schon einen Schlafplatz für deinen Hund ausgesucht. Gerade die erste Nacht ist aber oft so aufreibend, dass eine besondere Nähe zu dir wichtig ist. Dafür kannst du eine Transportbox nutzen, die du nahe dem Bett aufstellst. Halte außerdem Kleidung bereit, um nachts mit deinem Vierbeiner vor die Tür gehen zu können.

Die Frage, wie lange Welpen schlafen, lässt sich getrost mit „sehr lange“ beantworten. 

Sei also nicht überrascht, wenn der kleine Hund auch tagsüber viel Zeit in der Box verbringt. 15 – 20 Stunden Schlaf pro Tag sind nicht außergewöhnlich für Welpen. Lass deinem neuen Mitbewohner diese Zeit und sei entsprechend für ihn da, wenn er wieder wach wird.

6. Tipp: Kläre die Rangordnung im Rudel!

Alle, die zu deinem Haushalt gehören, bilden das neue Rudel für deinen Hund. Versuche dich als „Chef*in“ zu etablieren, dabei hilft Konsequenz. Wenn kleine Kinder zur Familie gehören, sollten sie zunächst nicht mit dem neuen Mitbewohner alleine gelassen werden. Sind sie ihm körperlich unterlegen, wäre die Rangordnung für den Hund sofort klar. Er sollte aber alle Menschen im Haushalt als Ranghöhere kennenlernen. Nicht durch Bestrafung, sondern durch bestimmte Umsetzung der Regeln.

7. Tipp: Erforscht zusammen die Umgebung!

Nicht nur deine Wohnung oder dein Haus sind Neuland für deinen Vierbeiner, sondern die ganze Umgebung. Draußen erwarten ihn neue Gerüche, neue Menschen, andere Hunde und überraschende Geräusche und Vorgänge. Deshalb tastest du dich am besten langsam mit ihm von kurzen zu längeren Spaziergängen vor. Eine Viertelstunde ist anfangs genug Aufregung. Erst später kommen Ausflüge in volle Parks, Kaufhäuser oder Cafés hinzu. Achte darauf, dass du dich selbst in der Situation sicher fühlst, dann gibst du diese Souveränität auch an deinen Hund weiter.

8. Alleinsein will geübt sein!

Sind die ersten Tage und Nächte mit deinem neuen Hund erst einmal geschafft, geht es daran, ihn für das gemeinsame Leben zu trainieren. Soll dein Vierbeiner mehrere Stunden am Tag alleine sein? Dann musst du das mit ihm üben. Beginne mit fünf Minuten, in denen du die Wohnung oder das Haus verlässt und steigere die Zeit langsam. Fällt es dir schwer, den niedlichen Welpen alleine zu lassen? Denke immer daran, dass dies auch für dich ein Lernprozess ist, der früh einsetzen sollte.

9. Tipp: Nehmt langsam Kontakt zu anderen Menschen und Tieren auf!

Deine Mutter will vorbeikommen, um Fotos von dem süßen Welpen zu machen? Die ganze Freundesclique kündigt sich an? Schön und gut, doch bitte erst nach einigen Tagen. Fremde Menschen sind neue Herausforderungen. Außerdem solltest du dir sicher sein, dass sie wissen, wie sie mit einem Hund umgehen müssen.

Auch die Konfrontation mit anderen Hunden oder Tieren ist auf Spaziergängen normal. Zunächst sollte dein neuer Hund aber nur die Haushaltsmitglieder kennenlernen. 

Gerade bei Welpen ist der Kontakt zu anderen Hunden eine echte Überraschungstüte. Denke daran, dass es Welpenschutz nur im eigenen Rudel gibt. Fremde Hunde gehen mit ihren kleinen Artgenossen nicht besonders schonend um.

10. Tipp: Stell dich darauf ein, dass nicht alles glatt läuft!

Niemand ist perfekt. In der ersten Nacht mit deinem Welpen oder der Anfangszeit mit deinem erwachsenen Hund passieren automatisch Fehler. Du kannst diese minimieren, indem du dich vorher ausführlich informierst. Vermeiden kannst du sie aber nie ganz. Eine Pfütze im Wohnzimmer, eine ärgerliche Situation mit Nachbarn, ein aggressiver Hund auf dem ersten Spaziergang – diese Vorfälle passieren. Wenn du Unterstützung bei der Hundeerziehung brauchst, suche dir einen Profi in deiner Umgebung. Ansonsten gib deinem neuen Mitbewohner und dir Zeit und du wirst sehen: Ihr lernt euch immer besser kennen und wachst zusammen.

Missgeschicke passieren – eine Hundehaftfpflicht hilft

Wenn gleich in den ersten Stunden oder Tagen zuhause, eine kleine Katastrophe passiert, z.B. die Couch zerfetzt wird oder das teure Blumenbeet der Nachbarn dranglauben muss, ist das ärgerlich. Noch viel ärgerlicher ist es aber, wenn du für diese Situation nicht im Vorfeld vorgesorgt hast. Mit einer Haftpflicht für Hunde von Coya kannst du deinen neuen Mitbewohner für alle zukünftigen Missgeschicke und Unfälle absichern. Informiere dich jetzt über die genauen Konditionen, damit eure ersten gemeinsamen Tage möglichst unbeschwert werden.

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