Dackel eingewickelt in weißer Decke

Schluss mit Pfützen – wie du deinen Welpen stubenrein bekommst

Einen Welpen stubenrein zu bekommen ist oft eine echte Herausforderung. Was hilft bei der Erziehung? Alle Antworten, um Urinpfützen in Zukunft zu verhindern.

Kaum etwas ist ärgerlicher als Urinpfützen oder schlimmeres in der Wohnung. Doch irgendwohin muss dein Vierbeiner sich erleichtern. Besonders Welpen stubenrein zu bekommen ist eine Herausforderung. Wie geht das? Welche Tipps kannst du beachten, damit dein Hund stubenrein wird? Und was machst du, wenn die Erziehung nicht klappt? Lies alle Antworten auf die Frage, wie du deinen Welpen stubenrein bekommst, im Folgenden:

Wie lernt mein Hund stubenrein zu sein?

Tiere haben natürliche Bedürfnisse. Trotzdem fällt es schwer, deinem Vierbeiner zu vergeben, wenn er die Couch angepinkelt oder deine neue Lieblingshose ruiniert hat. Um einen Hund stubenrein zu bekommen, gilt es zunächst zu verstehen:

Was sind Zeichen dafür, dass dein Hund mal muss?

  • Er ist unruhig.
  • Er geht zur Tür.
  • Er schnuppert aufgeregt herum.
  • Er dreht sich im Kreis.

Beobachten hilft also. Trotzdem dauert die Erziehung zur Stubenreinheit oft mehrere Wochen, manchmal Monate. Was hilft, um diesen Lernprozess gemeinsam mit deinem Vierbeiner zu überstehen?

Wissenswertes, um Hunde stubenrein zu bekommen

Lob ist besser als Schimpfen!

Dein Hund versteht nicht, was er falsch gemacht hat, wenn du ihn schimpfst. Er bezieht diese Reaktion im schlimmsten darauf, dass er überhaupt Urin oder Kot abgelassen hat. Das führt dazu, dass er sein Geschäft künftig heimlich verrichtet und du die böse Überraschung in einer Ecke findest. Stattdessen solltest du ihn immer ausgiebig loben, wenn er sich an der richtigen Stelle erleichtert. Wenn du ihn dennoch im Moment des Wasserlassens erwischst, nimm ihn direkt auf den Arm und renn raus. Auf dem Arm hören die Hunde in in der Regel direkt auf zu pinkeln.

Früh übt sich!

Du solltest früh damit anfangen, deinen Welpen stubenrein zu bekommen. Bereits in den ersten gemeinsamen Tagen zuhause muss der Lernprozess starten. Bei Welpen sind die ersten zwanzig Lebenswochen die prägenden. Eine falsche Rücksicht nach dem Motto „der arme Kleine hat gerade so viel Neues zu verarbeiten“ hilft dir wenig. Die Stubenreinheit gehört einfach zu den essentiellen Lernzielen – auch und gerade am Anfang eures Kennenlernens. Greife daher nur auf Hilfsmittel zurück, wenn es keine andere Lösung gibt. 

Feste Rituale sind sinnvoll!

Wenn du deinen Welpen stubenrein bekommen willst, hilft es, feste Zeiten und Orte einzuführen. Geht ihr beispielsweise immer gleich morgens zusammen Gassi? Oder gibt es eine Hundewiese ums Eck, auf der er sein Geschäft verrichten kann? Macht dein Vierbeiner es richtig, dann solltest du nicht mit Lob sparen.

Geduld ist gefragt!

Geh nicht davon aus, dass du deinen Welpen innerhalb weniger Tage stubenrein bekommst. Am besten gehst du alle 30 Minuten raus. Dadurch erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass der Welpe draußen pinkelt. Wenn etwas schief geht, bring ihn trotzdem noch ins Freie, damit er versteht, dass hier der richtige Ort gewesen wäre. Der Lernprozess wird dauern. Wappne dich für Missgeschicke:

Hilfsmittel zum Lernen von Stubenreinheit

Damit dein Hund sich nicht daran gewöhnt, sein Geschäft an falschen Stellen in deinem Zuhause zu verrichten, sollten diese nicht dementsprechend riechen. Ein gutes Reinigungsmittel, das auch Düfte für die sensible Hundenase auflöst, ist sehr wichtig. Als weiteres Hilfsmittel kann auch eine Hundetoilette dienen. Dies ist jedoch keine Dauerlösung, sondern kann eine Überbrückung, um Welpen stubenrein zu bekommen. Indem du die Toilette langsam Richtung Haustür bewegst, schaffst du den Sprung zur Stubenreinheit. 

Welpen stubenrein bekommen

Die süßen kleinen Hunde stubenrein zu bekommen, ist besonders aufwendig. Ältere Tiere haben meist schon Erfahrung und müssen sich „nur“ an neue Regeln gewöhnen. Welpen machen jedoch überall hin. Welche Besonderheiten gilt es zu beachten, wenn du einen Welpen stubenrein bekommen möchtest?

1. Welpen müssen häufig raus!

Welpen sollten alle zwei Stunden die Möglichkeit bekommen, sich zu erleichtern. Nach dem Spielen, Fressen und direkt nach dem Aufwachen ist das besonders wichtig! Wenn dein kleiner Hund erst einmal drei Monate alt ist, dann reicht es auch, alle drei bis vier Stunden mit ihm ins Freie zu gehen.

2. Die Nächte sind eine Herausforderung!

Welpen wollen von Natur aus nicht an dem Ort urinieren, an dem sie schlafen. 

Wenn dein Hund also nachts unruhig wird und sich von seinem Körbchen entfernt, dann muss er wahrscheinlich mal. Am besten stellst du das Nachtlager direkt bei deinem Bett auf, um alles mitzubekommen. Wenn du ein Körbchen in einen größeren Karton packst, dann wirst du das nervöse Winseln und Kratzen besonders gut mitbekommen. Dann heißt es: Kleidung bereithalten, um schnell vor die Tür zu flitzen. Natürlich kannst du dir auch regelmäßig einen Wecker stellen. Ein weiterer Tipp: Wenn du den Welpen daran gewöhnen kannst bei geschlossener Tür in der Box zu schlafen, wird er vermutlich bis zum nächsten Morgen durchhalten. 

3. Fremde Reize können ablenken! 

Welpen kennen unsere Welt noch nicht sehr gut. Für sie ist alles außerhalb deiner Wohnung besonders aufregend. Deshalb solltest du gut überlegen, welche Wiese oder welchen Park  du für das Hunde-Geschäft aussuchst. Auch fremde Untergründe, die anders sind als bei seinem vorherigen Besitzer, können junge Hunde anfangs irritieren. Hier hilft nur Zeit und Ausdauer.

Mein Hund wird nicht stubenrein – woran liegt es?

Du bekommst deinen Hund einfach nicht stubenrein? Hier einige mögliche Gründe und Lösungsansätze, damit die Pfützen in der Wohnung oder die Hinterlassenschaften im Garten nicht zum Alltag werden:

Bequemlichkeit

Für Hundehalter ist es nicht leicht, ihren Hund stubenrein zu bekommen. Das erfordert Geduld und Ausdauer. Bleib dran!

Strafen statt Lob

Konsequenz ist wichtig, aber Strafen signalisieren das Falsche. So lernt dein Welpe beispielsweise, dass es besser ist, sein Geschäft vor dem Frauchen oder Herrchen zu verstecken. So bekommst du deinen Hund nie stubenrein.

Der falsche Ort

Unruhe oder viele ablenkende Einflüsse können deinen Hund davon abhalten, sich zu erleichtern. Suche also einen Stammplatz, der für deinen Vierbeiner entspannt ist.

Psychische Gründe

Meist sind die Ursachen für die fehlende Stubenreinheit nicht körperlich. Überlege dir, wovor dein Vierbeiner Angst haben könnte oder welche anderen Gründe ihn davon abhalten, deiner Erziehung zu vertrauen.

Für ärgerliche Missgeschicke vorsorgen

Ehe du einen Hund stubenrein bekommst, geschehen viele Pannen. Manchmal kommen dabei auch Gegenstände von anderen zu Schaden. In solchen Fällen springt eine Haftpflicht für Hunde finanziell ein. Der kostbare Teppich deiner Oma oder das teure Sofa der Nachbarn – je nachdem, welche Deckungssumme deine Versicherung bietet, ist das kein Problem. Bei Coya können Sachschäden von bis zu 30 Millionen Euro versichert werden. Informiere dich jetzt, welche Versicherungssumme die richtige für dich und deinen Vierbeiner wäre.

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