Illustration von einer Hand die Schlüssel empfängt

Haftpflichtversicherung
für Mieter

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Eine private Haftpflichtversicherung reguliert Schadensersatzansprüche, die aus einem Schaden entstehen, den du einem Dritten zugefügt hast. Dabei kann es sich um einen Personenschaden, einen Sachschaden oder einen Vermögensschaden handeln. Falls du zur Miete wohnst, ist eine private Haftpflichtversicherung, die Mietsachschäden einschließt, für dich sinnvoll.

Mietsachschäden sind Schäden, die du am fest eingebauten Inventar verursachst. Dabei kann es sich um den Parkett- oder Laminatboden, Fenster, sanitäre Einrichtungen, Fliesen oder Einbauschränke handeln. Gerade beim Ein- oder Auszug ist die Gefahr groß, mit einem schweren Möbelstück versehentlich Türeingänge, Fenster oder andere Dinge zu beschädigen.

In diesem Artikel erfährst du alles, was du als Mieter über die private Haftpflichtversicherung wissen musst. Wir beantworten die wichtigsten Fragen – und wir stehen im Schadensfall an deiner Seite!

Benötige ich als Mieter eine spezielle Haftpflichtversicherung?

Du bist nicht dazu verpflichtet, als Mieter eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Allerdings setzen viele Vermieter eine Privathaftpflichtversicherung mittlerweile voraus.

Davon ab ist eine private Haftpflichtversicherung, die Mietsachschäden einschließt, für dich sinnvoll, wenn du zur Miete wohnst. Schließlich gehören zu deiner Mietwohnung nicht nur die leeren Wohnräume. Das darin fest verbaute Inventar wie Bad oder Küche mietest du mit.

Fest verbaute Mietsachen:

  • Böden mit Auslegeware (Teppich), Parkett, Laminat, Fliesen oder Dielen
  • Sanitäre Anlagen wie Waschbecken, Toilette, Badewanne und Duschkabine
  • Türen und Fenster
  • Einbauküche
  • Einbauschränke

All diese Dinge kannst du versehentlich bei einem Missgeschick oder einer Unachtsamkeit beschädigen. Bist du nicht haftpflichtversichert, muss du für die Reparatur oder den Ersatz aus eigener Tasche aufkommen. Auch bei einem Sachschaden kann das teuer werden.

Selbst wenn du ein umsichtiger und vorsichtiger Mensch bist: Kleine Unfälle passieren schnell.

Hier sind ein paar Beispiele für typische Schadensfälle, die deine private Haftpflichtversicherung reguliert:

  • Beim Einzug trägst du zusammen mit einem Umzugshelfer sperrige Schrankteile durch das Treppenhaus in deine neue Wohnung. Obwohl ihr vorsichtig seid, schlagen die unhandlichen Teile gegen Wände und Türen. Ehe du dich versiehst, hast du eine Schramme an deinem Türrahmen.
  • Deine Katze liebt es Dinge, vom Schrank zu stoßen. Als du am Telefon bist, schiebt sie deinen schweren Stößel von der Anrichte. Beim Aufschlag beschädigt er mehrere Fliesen.
  • Du bist verabredet und hast es eilig. In der Hektik rutscht dir im Bad der Parfümflakon aus der Hand und hinterlässt einen Sprung im Waschbecken.

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung, die Mietsachschäden mit abdeckt, bist du auf der sicheren Seite.

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Warum ist eine private Haftpflichtversicherung für mich als Mieter sinnvoll?

Wenn du einen Schaden anrichtest, kümmert sich deine private Haftpflichtversicherung um die Regulierung. Sie übernimmt die Schadensersatzforderungen für dich. Bist du nicht versichert, haftest du mit deinem gesamten Vermögen. Auch bei Sachschäden kann das teuer werden, etwa wenn deine Mietwohnung wegen einer vergessenen Kerze oder wegen eines defekten Lithium-Ionen-Akkus vollständig ausbrennt.

Manchmal ist es schwierig, verschleißbedingte Schäden und Mietsachschäden auseinander zu halten. Für Verschleiß haftest du als Mieter nicht. Für die normale Nutzung der Wohnung und das fest verbaute Inventar zahlst du schließlich regelmäßig deine Miete.

Wenn du ausziehst, begutachtet dein Vermieter bei der Schlüsselübergabe deine Wohnung. Fallen ihm Mängel auf, kann es zu Streitigkeiten kommen. Dein Vermieter hat das Recht, Mietschäden noch bis zu sechs Monate nach der Beendigung eures Mietverhältnisses geltend zu machen.

An dieser Stelle profitierst du mehrfach von einer privaten Haftpflichtversicherung, die Mietsachschäden mit abgedeckt.

  • Deine Privathaftpflichtversicherung prüft zunächst, ob du für den in der Mietwohnung entstandenen Schaden haftbar bist oder ob es sich um Verschleiß und normale Abnutzungsspuren handelt.
  • Hast du tatsächlich einen Mietsachschaden verursacht, reguliert sie den Schaden.
  • Sind die an dich gestellten Forderungen unberechtigt, wehrt deine Haftpflichtversicherung die Forderungen ab. Kommt es darüber zu einem Gerichtsverfahren, profitierst du von dem sogenannten „passiven Rechtsschutz“: Dein Versicherer trägt die Gerichtskosten, die Kosten für deinen Rechtsbeistand und eventuell benötigte Sachverständige.
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Welche Mietschäden werden durch meine Privathaftpflichtversicherung abgedeckt?

Wenn du zur Miete wohnst, mietest du mit deiner Wohnung auch das fest verbaute Inventar. Einbauküche, Sanitäranlagen, Fenster und Türen: All das ist das Eigentum deines Vermieters. Er überlässt dir die Wohnung und die entsprechenden Mietsachen vorübergehend zur Nutzung.

Falls du etwas beschädigst, muss du für den Schaden aufkommen. In diesem Fall greift deine private Haftpflichtversicherung, wenn Mietsachschäden eingeschlossen sind.

Schäden an diesen fest verbauten Mietsachen werden in der Regel reguliert:

  • Türen
  • Fenster
  • Wände
  • Böden wie Parkettböden, Laminat, Dielen oder Fliesen
  • Sanitäranlagen wie Waschbecken, Badewannen, Duschkabinen und Toiletten
  • Einbauschränke

Falls du zusätzlich eine Garage, einen Schuppen oder Außenflächen nutzt, prüfe unbedingt, ob die Privathaftpflicht im Schadensfall dort ebenfalls greift. 

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Welche Schäden werden durch meine Hausratversicherung abgedeckt?

Deine Hausratversicherung deckt Schäden an deinem persönlichen Hab und Gut durch Ereignisse wie Feuer, Blitzeinschlag, Leitungswasser (z. B. durch einen Wasserrohrbruch), Sturm und Hagel sowie bei Einbruchdiebstahl und Raub ab.

Zum Hausrat zählen …

  • deine Wohnungseinrichtung wie Schränke, Regale, Bett, Fernseher und Couch.
  • Wertgegenstände wie Schmuck, Sparbücher, Kunstwerke, echte Teppiche und Antiquitäten.
  • Gebrauchsgegenstände wie Küchengeräte, Geschirr, Werkzeug, Schuhe und Bekleidung.
  • Verbrauchsgegenstände wie Getränke und Speisen.
  • private Gegenstände in Ferienwohnungen, Hotels sowie am Arbeitsplatz.

Die Zuständigkeiten sind manchmal schwer auseinanderzuhalten.

Als Faustregel kannst du dir Folgendes merken: Die Privathaftpflichtversicherung übernimmt Schäden an fest verbauten Mietsachen, die nicht dir gehören. Die Hausratversicherung hingegen kümmert sich um Schäden an deinem persönlichen Eigentum, das heißt, meist an beweglichen Sachen (aber natürlich auch an deiner Einbauküche, sollte sie nicht von deinen Vermieter gestellt worden sein, sondern von dir eingebaut, oder an einem von dir verlegten Teppich).

Angenommen, du lebst mit deinem/r Freund/in in einer häuslichen Gemeinschaft zusammen. Ihr seid behördlich bei derselben Adresse gemeldet und habt gemeinsame Versicherungen, darunter eine Haftpflicht- und eine Hausratversicherung. Während deiner Geburtstagsfeier kippt euch versehentlich eine Rotweinflasche um und beschädigt dabei das Parkett. Die roten Flecken lassen sich nicht mehr aus dem Bodenbelag entfernen.

Diesen Schaden müsstest du deiner privaten Haftpflichtversicherung melden, vorausgesetzt, Mietsachschäden sind in deinem Versicherungsvertrag inkludiert. Es handelt sich um einen selbst verursachten Sachschaden an einer unbeweglichen Mietsache. Ihr habt also einem Dritten (eurem Vermieter) einen Schaden zugefügt. Darum ist hier nicht die Hausratversicherung zuständig.

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Es tropft Wasser von der Decke auf meine Möbel. Wie verhalte ich mich richtig?

Als Bewohner einer Mietwohnung hast du sogenannte Obhuts- und Schadensminderungs-Pflichten. Das heißt, es ist deine Aufgabe, pfleglich mit der Wohnung umzugehen und Schaden abzuwehren.

Versuche, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Wenn Wasser von der Decke auf deine Einrichtung tropft, wird auch der Boden vermutlich nicht unversehrt bleiben.

1. Schadensbegrenzung

Stell zunächst Eimer oder Schüssel unter die tropfenden Stellen. Das hilft dabei, das Wasser von deinen Möbeln fernzuhalten.

2. Mieter und Vermieter informieren

Gib dem Mieter in der Wohnung über dir Bescheid, dass ein Schaden in deiner Wohnung entstanden ist, damit dieser die entsprechende Versicherung informieren kann. Auch deinen Vermieter solltest du über den Schaden in Kenntnis setzen.

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Werden Mietschäden im Ausland auch durch meine Privathaftpflichtversicherung gedeckt?

Ja, dein Versicherungsschutz bei Coya besteht zeitlich unbegrenzt weiter, wenn du dich im EU-Ausland, in der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein aufhältst und dort eine Wohnung mietest. Verursachst du dort einen Mietsachschaden, ist dieser durch deine private Haftpflichtversicherung gedeckt.

Außerhalb der EU, der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein besteht dein Versicherungsschutz für bis zu fünf Jahre.

Bitte beachte, dass dein Versicherungsschutz jedoch endet, sobald du in ein anderes Land umziehst (außerhalb von Deutschland) und dort deinen neuen Hauptwohnsitz hast.

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Wird der Verlust meines Hausschlüssels von meiner Privathaftpflichtversicherung gedeckt?

Wenn dir dein Hausschlüssel abhandenkommt – sei es, weil du ihn unterwegs verlierst oder weil er von einem Dritten gestohlen wird –, springt in vielen Fällen deine private Haftpflichtversicherung ein. Prüfe unbedingt vorab die jeweiligen Einschlüsse (versicherte Schäden) und Ausschlüsse (nicht versicherte Schäden). Diese unterscheiden sich von einem Versicherer zum anderen.

Bei Coya sind Schlüssel versichert, die du aus privaten, beruflichen, dienstlichen, amtlichen oder ehrenamtlichen Gründen oder im Rahmen einer Vereinstätigkeit rechtmäßig bei dir hast. Auch Code-Karten gelten als Schlüssel.

Deine private Haftpflicht-Versicherung ersetzt verloren gegangene Schlüssel und trägt, wenn nötig, die Kosten für den Austausch der Schließanlage. Auch vorübergehende Maßnahmen wie der Einbau eines Notschlosses und die Kosten für die Bewachung des Gebäudes werden übernommen, bis die Schließanlage ersetzt ist.

Kommt dir dein Schlüssel zu einer Zentralschließanlage abhanden, wird dein eigener Schaden allerdings von der Gesamtsumme abgezogen. Dafür musst du selbst aufkommen (Eigenschaden).

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Welche Mietschäden werden nicht durch meine private Haftpflichtversicherung abgedeckt?

Schäden, die durch Verschleiß entstehen, sind nicht durch deine Haftpflichtversicherung abgedeckt. Wenn du eine Wohnung bewohnst, hinterlässt das Abnutzungsspuren an den Wänden und Böden. Das können Verfärbungen an Tapeten sein. Wo Möbel gestanden haben, sind die Wandflächen in der Regel heller. Auch ein Abrieb an Wänden oder auf dem Fußboden entsteht bei der normalen Nutzung des Wohnraums. Dafür musst du nicht aufkommen. Du zahlst schließlich Miete. Diese deckt die Kosten für den Verschleiß.

Du darfst bohren und Dübel in die Wände bringen, außer, es ist in deinem Mietvertrag ausdrücklich untersagt. Diese Schäden sind nicht durch deine private Haftpflichtversicherung abgedeckt. Zerlöcherst du die Wand, weil du etwas sehr Komplexes anbaust, musst du die Wand bei deinem Auszug wieder in ihren Originalzustand zurückversetzen.

In erster Linie deckt deine Haftpflichtversicherung Schäden am Gebäude und an fest verbauten Mietgegenständen.

Falls dein Vermieter dir die Wohnung möbliert zur Verfügung stellt, sind Bett, Schränke, Stühle und dergleichen von der privaten Haftpflichtversicherung allerdings ausgeschlossen. Falls du etwas beschädigst, kann es sein, dass dein Vermieter einen Teil deiner Kaution einbehält, wenn du ausziehst. Diese Schäden übernimmt weder deine Haftpflicht- noch deine Hausratversicherung.

Die Warmwasser- und Heizungsanlage sind in den meisten Fällen ebenso von der Privathaftpflicht ausgeschlossen.

Glasschäden, zum Beispiel an Fensterscheiben, Wintergärten und Aquarien, zählen weiterhin nicht zu Mietsachschäden. Dementsprechend sind sie nicht in der privaten Haftpflichtversicherung inkludiert. Hausratversicherungen bieten häufig die Möglichkeit, eine separate Glasbruch-Versicherung abzuschließen. Das kann eine sinnvolle Ergänzung sein.

Illustration von einer Person mit einer Glühbirne neben dem Kopf

Welche Mietschäden sind nicht durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt?

  • Schäden durch Verschleiß
  • Schäden durch die normale Nutzung des gemieteten Wohnraums (zum Beispiel Bohrlöcher)
  • Schäden an deinen eigenen in die Wohnung eingebrachten Sachen
  • Bewegliche gemietete Gegenstände
  • Warmwasser- und Heizungsanlage
  • Schäden infolge von Schimmelbildung
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Werden Schäden im Treppenhaus oder Keller von meiner Privathaftpflichtversicherung gedeckt?

Ja, Schäden in deinem Treppenhaus oder im Keller sind ebenfalls mit abgedeckt.

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Werden Allmählichkeitsschäden von meiner privaten Haftpflichtversicherung erfasst?

Allmählichkeitsschäden werden oft erst mit Verspätung entdeckt. Das kann Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern. Die Schadensersatzforderungen fallen entsprechend hoch aus. Zu Allmählichkeitsschäden gehören Schäden, die durch den Einfluss der Temperatur, von Rauch, Ruß, Staub oder Wasser verursacht werden.

Allmählichkeitsschäden zählen nicht zu den Mietsachschäden.

Nicht alle Versicherer schließen Allmählichkeitsschäden in ihren Verträgen ein. Sie sind zur Aufnahme dieser Leistung nicht verpflichtet. Darum ist es ratsam, die Vertragsunterlagen vor dem Abschluss deiner Privathaftpflichtversicherung in Ruhe durchzugehen. Teilweise lassen sich Allmählichkeitsschäden gegen einen Aufpreis mitversichern.

Angenommen du möchtest ein Bild aufhängen und bohrst ein Loch in die Wand. Dass du versehentlich ein Wasserrohr leicht beschädigt hast, fällt dir nicht auf. An der entsprechenden Stelle tritt von dir unbemerkt über Wochen Wasser aus. Irgendwann entdeckst du, dass die Wand eine feuchte Stelle hat. 

Illustration von einer Person mit einer Glühbirne neben dem Kopf

Was ist ein Allmählichkeitsschaden?

Ein Allmählichkeitsschaden ist ein Sachschaden, der sich nicht sofort bemerkbar macht. Er wird erst allmählich – nach und nach – erkennbar. 

Häufig passiert ein Allmählichkeitsschaden durch …

  • Feuchtigkeit (auch Mineralöle) und Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel)
  • Gas und Dämpfe
  • Rauch, Ruß und Staub
  • Temperatur.

Es ist nicht klar definiert, nach welchem Zeitraum ein Schaden als Allmählichkeitsschaden gilt.

Die Rechtsprechung sieht die folgenden Zeiträume als ausreichend an:

  • 3 Jahre bei Feuchtigkeitseinwirkung, weil ein Bagger ein Stromkabel zerstört hat
  • 6 Monate bei Temperatureinwirkung auf eine Schamottewand
  • 4 bis 5 Wochen Feuchtigkeitseinwirkung wegen einer fehlerhaften Installation, die zum Verwerfen eines Parkettfußbodens führt
  • 4 Tage bei Absinken der Raumtemperatur, wodurch die Heizungsanlage einfriert (umstritten)
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Werden Wasserschäden von meiner Privathaftpflicht gedeckt?

Das kommt darauf an: Für einen Wasserschaden in deiner Wohnung ist entweder deine private Haftpflichtversicherung oder deine Hausratversicherung zuständig.

Vereinfacht gesagt gilt:

  • Verursacht ein Wasserschaden in deiner Wohnung Beschädigungen an deinem Eigentum, meldest du den Schaden deiner Hausratversicherung.
  • Führt der Wasserschaden zu Beschädigungen am Eigentum deines Vermieters oder läuft das Wasser in die Nachbarwohnungen, ist die Haftpflichtversicherung für die Regulierung des Sachschadens zuständig.
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Auf welche Leistungen sollte ich als Mieter bei meiner Haftpflichtversicherung achten?

Für dich ist wichtig, dass Mietsachschäden in deiner privaten Haftpflichtversicherung mit abgedeckt sind.

Viele Privathaftpflichtversicherungen übernehmen auch Mietsachschäden, die dir im Urlaub passieren. Denn auch wenn du eine Immobilie nur für kurze Zeit nutzt, besteht die Gefahr, versehentlich dort einen Schaden anzurichten.

Das betrifft:

  • Ferienwohnungen
  • Ferienhäuser
  • Hotel- und Motelzimmer
  • Zimmer in Pensionen
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Bin ich als Mieter dazu verpflichtet, im Winter den Schnee wegzuräumen und zu streuen? Wer haftet bei Glatteisunfällen?

Im Prinzip sind Grundstückseigentümer und Vermieter dafür zuständig, den Schnee im Winter zu räumen und die Gehwege zu streuen. Das Grundstück selbst, aber auch die angrenzenden öffentliche Gehwege müssen laut Verkehrssicherungspflicht schnee- und eisfrei sein. Das soll das Risiko eindämmen, dass Passanten stürzen und sich verletzen.

Allerdings kann dein Vermieter die Pflicht zum Schneeräumen auf dich übertragen. Prüfe, ob du laut Mietvertrag zum Winterdienst verpflichtet bist. Ist das der Fall, hat dein Vermieter als Eigentümer allerdings die Pflicht, zu überprüfen, ob du deiner Aufgabe nachkommst.

Vergisst er diese Kontrolle, kann er unter Umständen schadensersatzpflichtig sein, falls sich jemand bei einem Sturz auf dem Glatteis verletzt, weil du deinen Streu- und Räumpflichten nicht nachgekommen bist. Bist du während des Wintereinbruchs auf Reisen, musst du dich darum kümmern, dass jemand anderes für dich den Schnee beseitigt und die Wege streut.

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Sind meine Haustiere mitversichert?

Zahme Haustiere wie Katzen, Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen sind in deiner privaten Haftpflichtversicherung mitversichert. Bedeutet: Fügen sie anderen einen Schaden zu, kommt deine Privathaftpflicht dafür auf. Schäden, die deine Haustiere dir oder einem Eigentum zufügen, sind nicht versichert.

Hunde sind nicht über die Privathaftpflicht abgedeckt: Für sie brauchst du eine separate Haftpflichtversicherung für Tierhalter (bei Coya: Hundehalterhaftpflicht).

Sind meine Haustiere mitversichert, auch wenn diese nicht vom Vermieter geduldet werden?

Schäden durch die versicherten Haustiere am Eigentum des Vermieters sind auch dann versichert, wenn der Vermieter diese nicht duldet. 

Werden Mietschäden, die durch meinen Hund verursacht wurden, von meiner privaten Haftpflichtversicherung gedeckt?

Nein. Wenn dein Hund Schäden am fest verbauten Inventar anrichtet, musst du selbst dafür aufkommen. Diese Mietschäden werden nicht von deiner privaten Haftpflichtversicherung gedeckt. Dafür brauchst du eine Hundehalterhaftpflichtversicherung.

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Wie kann ich als Mieter bei meiner Haftpflichtversicherung sparen?

Falls du mit deinem Partner oder deiner Partnerin in einem Haushalt zusammenlebst, kannst du für euch beide gemeinsam eine private Haftpflichtversicherung zum Familien-Tarif abschließen. Das ist günstiger, als wenn jeder von euch eine einzelne Versicherung hat. Falls ihr Kinder habt oder noch andere Personen im gleichen Haushalt leben und behördlich unter der gleichen Adresse gemeldet sind, gilt der Versicherungsschutz automatisch für sie mit.

Nehmen wir an, du bist verheiratet und hast eine 12-jährige Tochter. Außerdem lebt deine Mutter bei euch. Dann kannst du euch vier bei Coya günstig zum Familien-Tarif versichern.

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Wie viel kostet eine Privathaftpflichtversicherung für mich als Mieter?

Für eine Single-Haftpflichtversicherung, die eine Einzelperson gegen die finanziellen Folgen aus Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden absichert, sind Preise zwischen 30 und 120 Euro pro Jahr marktüblich.

Bei Coya bekommst du eine private Haftpflichtversicherung im Single-Tarif bereits ab 56,39 Euro jährlich. Falls du mit anderen Menschen in einem gemeinsamen Haushalt lebst, ist eine Privathaftpflichtversicherung zum Familien-Tarif die richtige Wahl. Diese ist bereits ab 74,39 Euro jährlich bei Coya zu haben.

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Wie hoch sollte meine Versicherungssumme sein?

Es ist empfehlenswert, die Versicherungssumme nicht beim Minimum von 5 Millionen oder 10 Millionen Euro anzusetzen. Stell dir vor, durch eine Unachtsamkeit entsteht in deiner Mietwohnung ein Feuer. Schlimmstenfalls ist der Schaden so gravierend, dass deine Deckungssumme nicht ausreicht, um alle Kosten zu decken. Dann musst du die Differenz selbst aufbringen. Bei Coya bist du in der Privathaftpflicht bis 30 Millionen Euro versichert.

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