Illustration von einer Drohne mit einer Kamera

Haftpflichtversicherung für Drohnenbesitzer

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Die Anzahl von Drohnen, zu denen auch Multi- oder Quadrocopter gehören, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Im April 2017 wurde die sog. Drohnen-Verordnung verabschiedet, um die Drohnen-Nutzung zu regeln.

Nicht jede private Haftpflichtversicherung reguliert Schäden, die durch eine Drohne entstehen könnten. Daher solltest du deinen Versicherungsschutz prüfen und ggf. für deine Drohne eine separate Quadrocopter-Versicherung oder eine Zusatzleistung für Drohnen als Ergänzung zur privaten Haftpflichtversicherung abschließen.

Die Versicherung deiner Drohne ist eine Pflichtversicherung! Stürzt der Flugkörper zum Beispiel in einem Wohngebiet ab und verletzt dabei einen Menschen, können hohe Kosten auf dich zukommen. Sichere dich daher gegen dieses finanzielle Risiko ab.

Was ist in der Drohnen-Verordnung geregelt?

Wenn du die Nutzung einer Drohne zu deinem Hobby auserkoren hast, solltest du wissen, dass es eine Drohnen-Verordnung gibt.

Illustration von einer Person mit einer Glühbirne neben dem Kopf

Auszüge aus der Drohnen-Verordnung

Kennzeichnungspflicht: Seit April 2017 gilt eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen.

Kenntnisnachweis: Halter, deren Flugobjekt leichter als 2 Kg ist, müssen in der Regel keinen Kenntnisnachweis erbringen (§ 21a Abs. 1 Drohnen-VO).

Eine private Haftpflicht mit Drohnenversicherung haftet für von der Drohne verursachte Schäden an Dritten, sei es an Personen, an Sachen oder am Vermögen. Jedoch ersetzt die private Haftpflicht keine Schäden an deiner eigenen Drohne.

Werden die Flugkörper ungesetzlich benutzt, haftet die Drohnenversicherung ebenfalls nicht.
So ist beispielsweise vorgeschrieben, wie weit und wo das unbemannte Flugobjekt fliegen darf:

  • Es darf nicht außer Sichtweite des Lenkers geraten.  Wenn du mit deiner Drohne fotografieren oder filmen möchtest, musst du zusätzlich die Zustimmung der aufgenommen Personen oder bei Gebäuden, die der Eigentümer einholen.,
  • Verboten ist der Betrieb der Drohne in der Nähe von Flughäfen.
  • Sie darf nicht über Menschenversammlungen oder über sensible Gebäude fliegen.
  • Wenn du mit deiner Drohne fotografieren oder filmen möchtest, musst du zusätzlich die Zustimmung der aufgenommen Personen oder bei Gebäuden, die der Eigentümer einholen.

Beim Betrieb einer Drohne sind eine Menge gesetzlicher Einschränkungen zu beachten. Diese müssen eingehalten werden. Denn nur dann greift der Versicherungsschutz bei verursachten Schäden durch den Multicopter. Ebenso ist die gewerbliche Nutzung des Fluggeräts mit der privaten Haftpflichtversicherung von Coya und dem Zusatzbaustein “Drohnen” nicht abgedeckt.

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Bin ich als Drohnenbesitzer dazu verpflichtet eine Haftpflichtversicherung für meine Drohne abzuschließen?

Ja, als Drohnenbesitzer bist du dazu lt. Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 43 verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für deine Drohne abzuschließen. Eine Drohne gilt hierbei als unbemanntes Fluggerät.

Es ist egal, ob du einen Quadrocopter oder einen Multicopter betreibst. Sowohl für einen Quadrocopter als auch für einen Multicopter gelten die gleichen Bedingungen wie für eine Drohne.

Die Versicherungspflicht für einen Quadrocopter und Multicopter besteht ebenfalls ab 250 Gramm Startgewicht. Der Versicherungsschutz schließt nur Geräte bis zu einem Startgewicht von 5 kg ein. Auch hier ist wie bei der Drohne zu beachten, dass ab 2 kg Startgewicht eine Fluglizenz oder eine Prüfungsbescheinigung notwendig ist. Ebenso gibt es eine Kennzeichnungspflicht für das Fluggerät.

Eine Haftpflichtversicherung ist nicht nur wegen des hohen finanziellen Schadensrisikos notwendig, sie ist auch gesetzlich vorgeschrieben.

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Wovor schützt mich meine Privat-Haftpflichtversicherung mit Drohnenversicherung?

Der Eigentümer einer Drohne haftet für all die Schäden, die durch eine Drohne verursacht werden können:

Personenschäden
Wenn deine Drohne zum Beispiel bei einem Absturz einen Menschen verletzt, sind von dir alle Kosten zu tragen, die durch die notwendige medizinische Versorgung der Verletzungen entstehen. Das ist ein sehr großes finanzielles Risiko, dem du mit einer privaten Haftpflichtversicherung und dazugehöriger Drohnenversicherung nicht ausgesetzt bist.

Sachschäden
Deine Drohne kann beispielsweise in ein Fenster eines Hauses fliegen, die Scheibe bersten lassen und im Raum Sachen und Gegenstände beschädigen. Auch diese Kosten wären von dir zu tragen, wenn du keine Privat-Haftpflichtversicherung mit zusätzlich abgeschlossener Drohnenversicherung besitzt.

Vermögensschäden
Auch hier springt eine private Haftpflicht mit Drohne ein. Ein Vermögensschaden entsteht beispielsweise, wenn deine Drohne durch Absturz eine Person verletzt hat, die auf dem Weg zu einem wichtigen Geschäftsabschluss war. Der Geschäftsabschluss kommt nicht zustande, es entsteht ein Vermögensschaden.

Für all die finanziellen Forderungen, die durch die Schäden entstehen bzw. zur Regulierung der Schäden, braucht man eine private Haftpflichtversicherung. Hätte man diese nicht, wäre es zum einem strafbar, zum anderen müsste alles aus eigener Tasche bezahlt werden. Das kann unter Umständen sehr teuer, in manchen Fällen auch unbezahlbar werden.

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Versicherungssumme: Zusatzbaustein “Drohnen”

Die private Haftpflichtversicherung mit dem Zusatzbaustein “Drohnen” übernimmt im Schadenfall die entstandenen Kosten.

Die Versicherungssumme für Personen-, Sach- und für Vermögensschäden beträgt 30 Millionen Euro.

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Ich habe bereits eine private Haftpflichtversicherung. Brauche ich trotzdem eine Zusatzversicherung für den Gebrauch meiner Drohne?

Im Normalfall ist die Nutzung von Drohnen nicht in der privaten Haftpflichtversicherung inbegriffen. Meist benötigt man dafür eine separate Drohnenversicherung oder eine Erweiterung der Haftpflichtversicherung für diese Flugobjekte. Wenn du bereits eine private Haftpflichtversicherung besitzt, ist es häufig einfacher und günstiger, die in der Regel angebotene Zusatzleistung für Drohnen mit in deine private Haftpflichtversicherung einzuschließen.

Die Drohnenversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll und darüber hinaus auch gesetzlich vorgeschrieben. Die Schäden, die eine Drohne durch Absturz, Kollision und Ähnlichem anrichten kann, können beträchtlich sein. Damit der Freizeitspass nicht zum finanziellen Horrortrip wird, musst du vor dem ersten Gebrauch deiner Drohne eine entsprechende private Haftpflichtversicherung abschließen.

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Bußgeld gemäß Drohnen-Verordnung

Wer keine Drohnenversicherung abgeschlossen hat, riskiert zudem ein Bußgeld, da diese gesetzlich vorgeschrieben ist.

Beispiel: Ohne Aufstiegserlaubnis Drohne genutzt und gewerbliche Fotoaufnahmen gemacht
Bußgeld: 1500€

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Welche Drohnen-Modelle sind mitversichert?

Die Versicherung versichert Drohnen ausschließlich für die private Nutzung. Planst du es, deine Drohne gewerblich zu nutzen, so ist sie nicht versichert. 

Die Versicherung begrenzt das Gewicht der Drohne auf 5 kg. (Hiermit ist das Startgewicht gemeint.)
Grundsätzlich musst du deine Drohne bereits ab einem Gewicht von 0,25 kg versichern

Um eine Drohne ab 2 kg Gewicht nutzen zu dürfen, müssen besondere Kenntnisse nachgewiesen werden.

Für den Nachweis gibt es zwei Möglichkeiten:

  • gültige Pilotenlizenz.
  • Prüfungsbescheinigung durch eine vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannte Stelle (Mindestalter 16 Jahre); die Bescheinigung gilt für 5 Jahre.

Für den Betrieb bei Nacht ist eine spezielle Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde erforderlich. Für Flüge, die über eine Höhe von 100 m hinausgehen, bedarf es der behördlichen Ausnahmeerlaubnis.

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Kennzeichnungspflicht einer Drohne

Ab einer Startmasse von mehr als 0,25 kg muss an der Drohne eine Plakette mit Name und Adresse des Eigentümers oder ein Aluminium-Aufkleber mit Adressgravur angebracht werden.

Wichtig ist, dass die Kennzeichnung fest mit der Drohne verbunden ist und die Beschriftung dauerhaft sowie feuerfest ist.

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Was ist der Unterschied zwischen der Privat-Haftpflichtversicherung und dem Zusatzbaustein “Drohnen” und einer Kaskoversicherung für Drohnen?

Die Drohnenversicherung deiner privaten Haftpflicht haftet, wenn Dritte durch einen Absturz, eine Kollision oder Ähnliches geschädigt werden. Sie kommt jedoch nicht dafür auf, wenn deine Drohne dabei kaputt gegangen ist. Dies ist vergleichbar mit der Autoversicherung. Auch diese zahlt die Reparatur des gegnerischen Fahrzeuges, aber nicht für die an deinem Wagen. Es sei denn, du hast eine Vollkaskoversicherung. Diese gibt es auch für Fluggeräte. Eine Kaskoversicherung ist Voraussetzung dafür, dass Schäden an der eigenen Drohne finanziell abgesichert sind.

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    Ist der Zusatzbaustein “Drohnen” personenbezogen oder modellbezogen?

    Die private Haftpflicht mit der Zusatzleistung Drohnen ist eine personenbezogene Versicherung. In manchen Fällen ist auch das Modell beim Versicherungsabschluss zu nennen. Dennoch bleibt die Versicherung in der Regel auf die Person bezogen.

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    Darf eine andere Person mein Modell fliegen?

    Ja, wenn du dies erlaubt hast und dem zustimmst, dann dürfen auch andere deine Drohne lenken. Die andere Person darf es allerdings nur mit deiner Zustimmung und in deinem Beisein. Für ihn gelten dann ebenfalls alle anderen gesetzlichen Bestimmungen.

    Außerdem bist du verpflichtet, dafür zu sorgen, dass kein Unbefugter dein Fluggerät benutzt und daß alle anderen Pflichten berücksichtigt werden.

    Zu diesen Pflichten gehören:

    • die allgemeine Pflicht zur erhöhten Sorgfalt und Aufmerksamkeit im Umgang mit Drohnen
    • Ausweichpflicht (Drohnen müssen bemannten Flugkörpern immer ausweichen)
    • Kennzeichnungspflicht
    • Erlaubnispflicht (z.B. spezielle Erlaubnis bei dem Betrieb bei Nacht)
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    Welche Strafe kann ich erwarten, wenn ich meine Drohne ohne Versicherung fliege?

    Die Strafen sind noch nicht endgültig geregelt. Nach dem Luftverkehrsgesetz sind bei der Nutzung von Drohnen ohne eine dazugehörige Versicherung Geldstrafen bis zu 50.000 Euro möglich.

    Wenn du mit deinem Fluggerät einen Unfall verursachst und ein Dritter zu Schaden kommt, kann auf dich eine Schadensersatzanspruch-Zahlung in unbegrenzter Höhe zukommen. Außerdem machst du dich strafbar, weil es schlichtweg verboten ist, ein Fluggerät ohne abgeschlossene Versicherung zu lenken bzw. fliegen.

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    Nachweis meiner Drohnenversicherung

    Laut Paragraph 108 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung handelt man zudem vorsätzlich oder fahrlässig, wenn man die Bestätigung einer entsprechenden Versicherung „beim Betrieb des Luftfahrzeugs“ nicht mit sich führt.
    Deshalb sollte man die Police bzw. eine entsprechende Bescheinigung immer dabei haben.

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    Darf ich meine Drohne nachts oder im Dunkeln fliegen?

    Da der Betrieb von Drohnen nur auf Sichtweite erlaubt ist, muss die Frage verneint werden. Derzeit handelt es sich aber noch um eine rechtliche Grauzone.

    In einer EU-Verordnung ist zudem genau festgelegt, dass eine Drohne bei Dunkelheit für Luftfahrzeuge zu führende Lichter besitzen muss, die einer bestimmten Eigenschaften, Position und Farbe bedürfen.

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    Ausnahmegenehmigung für Fliegen in der Nacht oder bei Dunkelheit

    In Baden-Württemberg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sind Nachtflüge mit der eigenen Drohne grundsätzlich verboten.Es sei denn, man hat für den Nachtflug eine spezielle Einzelaufstiegserlaubnis eingeholt.

    Zur Antragstellung für eine Ausnahmegenehmigung müssen folgende Dokumente vorgelegt werden:

    • Versicherungsnachweis der Drohne
    • Datenblatt der Drohne
    • Kenntnisnachweis
    • Persönliche Daten des Drohnenführers
    • Fluglogbuch
    • Zweck des Fluges

    In welchen Ländern greift der Zusatzbaustein “Drohnen”meiner privaten Haftpflichtversicherung?

    Das Fliegen einer Drohne und deren Absicherung über eine Drohnenversicherung ist nicht auf Deutschland beschränkt. Allerdings sind die Hürden für eine Nutzung im Ausland sehr hoch.

    Nicht allein, dass du die Drohne erst einmal ins Ausland bekommen musst. Nicht jeder Zoll lässt dich mit der Drohne einreisen.

    Jedes Land hat andere Vorschriften zum Betrieb der Drohne, über die du dich informieren und die du einhalten musst. Sind diese gesetzlichen Regelungen laxer als in Deutschland, dann gelten die deutschen Regelungen. Sind die Regelungen in dem jeweiligen Land strenger, dann gelten diese.

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    Ist ein Drohnenflug im Ausland versichert?

    Diese Frage ist nicht komplett zu beantworten. Grundsätzlich ja, aber es sind hier zusätzlich die Gesetze des jeweiligen Landes zu beachten. Vor einem Einsatz im Ausland ist es sinnvoll, mit der Info über das geplante Reiseland Kontakt mit der Versicherung aufzunehmen.

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    Darf meine Drohne auf meinem eigenen Grundstück fliegen?

    Ja, das darf sie. Entstehen jedoch durch einen Absturz oder Ähnlichem Schäden an deinem eigenen Vermögen, sind diese nicht von der Versicherung abgedeckt.

    Deine Zusatzversicherung für Drohnen deckt nur Sachschäden an fremden Eigentum, Personenschäden an Dritten und ggf. bei Dritten entstehende Vermögensschäden ab.

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    Ist meine Drohne bei Coya versichert, wenn ich sie im Wohngebiet fliege ?

    In reinen Wohngebieten ist das Fliegen mit der Drohne nicht zulässig. Somit besteht kein Versicherungsschutz, selbst wenn du eine private Haftpflichtversicherung mit dem Zusatzbaustein “Drohnen” besitzt.

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    Ist das Indoor-Fliegen auch versichert?

    Wenn du deine Drohne zum Beispiel im Wohnzimmer oder in einer Flughalle, in der das Fliegen ausdrücklich erlaubt ist, fliegen lässt und die Drohne verursacht Schäden am Eigentum einer anderen Person, so begleicht deine private Haftpflichtversicherung mit dem Zusatzbaustein “Drohnen” diese.

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    Versicherungssummen Indoor Flug von Drohnen

    Beim Indoorflug gelten die gleichen Regeln wie beim Outdoorflug.
    Auch hier sind Sach- Personen- und Vermögensschäden Dritter bis zu einer Versicherungssumme von 30 Millionen Euro versichert.

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    Ist "Autonomes Fliegen" bei einer Drohne mitversichert?

    Autonomes Fliegen bedeutet, dass Drohnen zum Beispiel mittels eines Startprogramms oder einer einprogrammierten Flugroute selbständig, programmgesteuert fliegen.

    Dies ist möglich und auch erlaubt, allerdings gibt es 2 Einschränkungen:

    1. Die Drohne muss stets in Sichtweite des Lenkers und unterhalb von 100 Meter Höhe fliegen,
    2. das Programm muss jederzeit abzubrechen sein und die Drohne muss dann manuell gesteuert weiterfliegen können.

    Sofern die Leitlinien der Versicherung eingehalten werden, sind autonome Flüge mit der Haftpflichtversicherung inkl. dem Zusatzbaustein “Drohne” versichert.

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    Ist das Filmen und Fotografieren mitversichert?

    Nein, das Filmen und Fotografien mittels Drohne ist eine flugunabhängige Funktion und somit nicht im Zusatzbaustein “Drohnen” der privaten Haftpflichtversicherung enthalten. Bei einer Kaskoversicherung ist eventuell die Kamera gegen Schäden versichert. Entstehen Ansprüche Dritter durch Schäden aufgrund des Filmens oder Fotografierens, so sind diese nicht abgedeckt.

    Wenn du dich bei deinem Hobby auf Drohnenvideos oder Drohnenfotos spezialisiert hast, darfst du keine Fotos oder Filme von Personen oder Gebäuden veröffentlichen, wenn sie es dir nicht ausdrücklich erlaubt haben.

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    Verletzungen des Urheberrechts bei Filmen und Fotografieren mittels einer Drohne

    Die Verletzung des Urheberrechtes, bzw. des Urheberpersönlichkeitsrechts ist mit der Haftpflichtversicherung nicht abgedeckt, da dies gesetzwidrig, sprich verboten ist.

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    Sind Eigenbauten / selbst gebaute Drohnen und andere Flugmodelle versichert?

    Ja, aber: Eine selbstgebaute Drohne muss nicht nur gut fliegen, sondern auch den Vorschriften, was beispielsweise Funkfrequenzen und ähnliches betrifft, entsprechen.

    Ein Auto beispielsweise braucht eine Zulassung, der TÜV kontrolliert die Verkehrstüchtigkeit des Fahrzeugs und spezielle Veränderungen am Fahrzeug müssen zugelassen und eingetragen werden. Das ist bei der Drohne bislang nicht der Fall. Trotzdem ist es empfehlenswert, eine eigen gebaute Drohne zu fotografieren und eine genaue Beschreibung der verbauten Komponenten der Versicherung zur Verfügung zu stellen. Noch besser ist es, das Modell bei einer Stelle, die auch die Prüfungsbescheinigung ausstellt, überprüfen zu lassen.

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    Ist die Steuerung durch mein Smartphone oder mein Tablet versichert?

    Für den Versicherungsschutz ist es unerheblich, ob die Steuerung der Drohne durch eine eigenständige Fernbedienung, das Smartphone oder ein Tablet erfolgt. Wichtig ist hierbei nur, dass die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden, also das Fliegen nur in erlaubten Bereichen erfolgt.

    Du musst deine Drohne immer im Sichtkontakt haben und die maximale Flughöhe ist auf 100 Meter begrenzt, sofern der Sichtkontakt 100 Meter beträgt.
    Ist dieser durch z.B. Nebel oder Wolken geringer, darf die Drohne auch nur die geringere Höhe fliegen.

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    Steuerung der Drohne mit Smartphone oder Tablett

    Dies ist möglich, aber hier gilt es, bestimmte Dinge zu beachten:

    • Sende- und Empfangsmodul müssen den Vorschriften entsprechen. 
    • Die Reichweite des Kontaktes, sei es über WLAN oder Mobilfunk, muss voll abgesichert sein.
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    Was bedeutet Gefährdungshaftung?

    Von Gefährdungshaftpflicht wird gesprochen, wenn vom Besitz oder dem Betrieb einer Sache, in diesem Fall ein Multicopter, an sich schon eine Gefährdung ausgeht. Dann greift die Gefährdungshaftpflicht, die Bestandteil der privaten Haftpflichtversicherung mit dem Zusatzbaustein Drohnen ist.

    Gefährdungen im Betrieb mit Drohnen können Schäden sein, die ohne Zutun der Drohne oder des Lenkers entstehen.

    Zum Beispiel, eine vorher nicht erkennbare Luftböe bringt die Drohne zum Absturz, oder ein Falke greift die Drohne an und bringt sie in eine falsche Flugbahn oder gar zum Absturz. All diese Dinge, bei denen die Drohne außer Kontrolle gerät und der Bediener bzw. Lenker der Drohne nicht fahrlässig gehandelt hat, sind mit der Gefährdungshaftpflicht abgesichert.

    Ob der Halter schuld ist oder nicht, er haftet in jedem Fall für den angerichteten Schaden. In diesem Fall übernimmt dann die private Haftpflichtversicherung die Schadensregulierung.

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    Gefährdungshaftung

    Vereinfacht ausgedrückt, ist die Gefährdungshaftung die Haftung, die sich aus einer erlaubten Gefahr (z. B. Betrieb einer gefährlichen Einrichtung, Halten eines Haustieres) ergibt. Bei einer Gefährdungshaftung kommt es nicht auf die Widerrechtlichkeit der Handlung oder ein Verschulden des Schädigers an. Du haftest also allein durch den Besitz dieser erlaubten Gefahr.

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    Wie hoch darf meine Drohne fliegen?

    Die Drohne muss immer im Sichtkontakt stehen. Die maximale Flughöhe beträgt 100 Meter, sofern der Sichtkontakt 100 Meter beträgt.
    Hast du bei deinem Drohnenflug Nebel oder eine schlechte Sicht, musst du die Flughöhe entsprechend anpassen.

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    Ausnahmen der Flughöhen-Regelung bei Drohnen

    Auf speziellen Modellflugplätzen kann die Drohne eventuell höher geflogen werden.
    Befindet man sich in einem kontrollierten Luftraum, gilt eine maximale Aufstiegshöhe von 50 Metern.

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    Welche Versicherungssumme ist für mich sinnvoll?

    Die private Haftpflichtversicherung haftet für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bis zu einer Schadenhöhe von 30 Millionen Euro.

    Diese Versicherungssumme gilt ebenfalls für den Zusatzbaustein “Drohnen” und ist eine ausreichend hohe Deckungssumme, um im Schadensfall, der mit deiner Drohne entsteht, nicht mit deinem eigenen Vermögen haften zu müssen.

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